Glossar: Stil­richtungen

Düsseldorfer Malerschule

Düsseldorfer Malerschule

Die Düsseldorfer Malerschule bezeichnet die Königlich-Preußische Kunstakademie von Düsseldorf zwischen 1820 und 1860. Geprägt durch Wilhelm von Schadow entstanden hier Werke mit poetisch-romantischer Ausrichtung. Während zu Beginn die Landschaftsmalerei vorherrschte, wurde sie im Laufe der Zeit durch die Genre-, Porträt- und Stillleben- Malerei erweitert. Die Jüngere Düsseldorfer Malerschuler zeigt sich zudem durch den Realismus geprägt. Sie ist gekennzeichnet durch eine detailierte, räumliche Darstellung sowie starke Lichtakzente. Zwischenzeitlich umfasste die Düsseldorfer Malerschule um die 4000 Künstler und der bedeutende Status der Akademie und von Schadows lockte auch internationale Künstler aus den USA und ganz Europa an.