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Strandendes Dampfboot an der norwegischen Küste von Andreas Achenbach

Strandendes Dampfboot an der norwegischen Küste von Andreas Achenbach

Andreas Achenbach

(1815 Kassel - 1910 Düsseldorf)


Strandendes Dampfboot an der norwegischen Küste

datiert unten rechts: A. Achenbach 1841. Öl auf Leinwand. 127 x 205cm. Rahmen.

Literatur:
Vgl.: Boetticher, Friedrich von: Die Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Band I.1., S. 4: Die dort unter der Nr. 52 aufgeführte Arbeit wurde auf den Kunstausstellungen 1841/42 in Köln und Berlin gezeigt.
1842 erhielt Andreas Achenbach vom Großherzog von Baden den Auftrag, den Untergang des Dampfschiffes "President" zu malen. Dieser Auftrag bedeutete für den noch jungen Düsseldorfer Künstler eine besondere gesellschaftliche Anerkennung.
Drei Jahre zuvor siedelte er nach Stationen in München und Frankfurt am Main wieder zurück nach Düsseldorf. Von seinen Reisen sind ihm die Landschaften und Küsten Skandinaviens bekannt. Auch hat er in den Pariser Museen die Arbeiten Theodor Gudins studiert, an dessen Seestücken und Marinebildern er sich bald orientiert. In vielen Werken der Zeit verbindet der Maler nun dessen künstlerische Auffassung mit seinen eigenen Landschaften und Sujets.
Die hier gezeigte dramatische Situation der Bergung des verunglückten Seemanns mit dem strandenden Dampfer im Hintergrund zeigt das Thema Achenbachs, das ihn in dieser Zeit immer wieder beschäftigt.
Die Dramatik der Situation mti der fast greifbaren Wucht der Elemente sowie auch die kleinteilige Ausführung sogar in nebensächlichen Details sind typisch für die Arbeiten des jungen Künstlers. Dies, und nicht zuletzt auch die repräsentative Größe der Abreit, wird eine Empfehlung Achenbachs für den Auftrag des Großhezogs gewesen sein.

Schätzpreis
€ 26.000

Zuschlag
€ 29.000

282. Auktion "Alte Kunst", Los 206, 20.11.2009


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