Eintrag in der
Galerie der Rekorde
Sie wollen ein Objekt verkaufen?
Objektbewertung ExpertenSie wollen zukünftig Angebote erhalten?
Suchkartei Newsletter
Fritz Klimsch
(1870 Frankfurt a. M. - 1960 Saig)
Mänade
1929. Bronze, dunkelbraun patiniert. 75 x 56 x 20cm. Auf der Plinthe neben der linken Ferse signiert: F. Klimsch. Rückseitig an der Plinthe Giesserstempel: H. NOACK BERLIN.
Wvz. Braun, Nr. 146 mit Abb. S. 198 - Nach Aussage von Herrn Dr. Braun handelt es sich bei dieser Plastik um einen späteren Guß.
Wie Hermann Braun in seinem Werkverzeichnis schreibt, ist die Mänade im Gesamtwerk des Künstlers etwas Einmaliges geblieben. Die Mänade oder auch "die Rasende" bzw. "Bacchantin" gehört in der griechischen Mythologie zum Gefolge des Dionysos. Dargestellt werden die Mänaden oft in stark bewegter Körperhaltung. Klimsch notiert 1958 zu dieser Figur: "Es war der Eindruck einer Tänzerin, die mir Modell stand und plötzlich in Raserei so stillstand. Das war überwältigend." (Braun, S. 370)
Schätzpreis
€ 32.000
Zuschlag
€ 33.000
255. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", Los 316, 06.06.2007
English