VAN HAM Kunstauktionen

247. Auktion „Alte Kunst“, 4. – 6. April 2006, Lot 1590
Jakob Philipp Hackert . "Landschaft mit Motiven des Englischen Gartens von Caserta". Im Hintergrund Ansicht von Neapel. Signiert und datiert unten rechts: Filippo Hackert. Dipinse 1795. Öl auf Leinwand. Doubliert. 96 x 134cm.
Ergebnis: € 526.000 (Schätzpreis: € 70.000)

247. Auktion „Alte Kunst“, 4. – 6. April 2006, Lot 1590
Jakob Philipp Hackert . "Landschaft mit Motiven des Englischen Gartens von Caserta". Im Hintergrund Ansicht von Neapel. Signiert und datiert unten rechts: Filippo Hackert. Dipinse 1795. Öl auf Leinwand. Doubliert. 96 x 134cm.
Ergebnis: € 526.000 (Schätzpreis: € 70.000)

 

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Jakob Philipp Hackert

1737 Prenzlau - 1807 Florenz


VAN HAM Kunstauktionen erzielte für das Werk von Joseph Philipp Hackert "Landschaft mit Motiven des Englischen Gartens von Caserta" bei der 247. Auktion im April 2006 einen Auktions-Weltrekord.


Biografie von Jakob Philipp Hackert

"Der Landschaftsmaler Jakob Philipp Hackert war nach einem dreijährigen Aufenthalt in Paris (1765-1768) im Dezember 1768 in Rom angelangt, wo er bis zu seiner Berufung an den Hof des Bourbonen-Königs Ferdinand IV von Neapel bis 1786 lebte und arbeitete. Hackerts Neigung galt bereits während seiner Studienjahre in Berlin (1753-1762) dem realistischen  Landschaftsportrait, dem er sich auch in Italien hauptsächlich widmete: Der Künstler unternahm regelmäßige Wanderungen in die Umgebung Roms, doch auch längere Reisen in entfernte Gegenden, deren landschaftliche Schönheiten er in mit genauen Ortsangaben versehenen Zeichnungen festhielt; diese Blätter dienten dann im römischen Atelier als Ausgangspunkt für Gemälde, die Hackert mit zunehmendem Erfolg an vornehme Reisende aus  aller Welt und den römischen Adel und Klerus verkaufte. Zu Beginn seines Aufenthaltes in Italien noch relativ unbekannt, verbreitete sich Hackerts Name spätestens seit 1771 in ganz Europa; In diesem Jahr begann der Maler mit der Arbeit an einem Seeschlachten-Zyklus für die russische Zarin Katharina, dessen Höhepunkt die Darstellung der Zerstörung des türkischen Flaggschiffes durch die Russen bei Cesme bildet. Um dem Künstler ein genaues Vorbild zu liefern, ließ der Kommandant der zeitweilig in Livorno stationierten russischen  Flotte im Hafen Livornos eine alte Fregatte anzünden und explodieren - dieses Spektakel trug sicherlich ebenso zu Verbreitung von Hackerts Bekanntschaft bei wie seine Talente als Landschaftsmaler….“

Dr. Claudia Nordhoff

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