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304. Auktion "Alte Kunst", 18. November 2011
Blumenstillleben mit Salamander. Monogrammiert links auf dem Sockel: B.F.. Öl auf Holz. 73 x 58cm. Rahmen.
Ergebnis: € 62.500 (Schätzpreis: € 50.000)

304. Auktion "Alte Kunst", 18. November 2011
Blumenstillleben mit Salamander. Monogrammiert links auf dem Sockel: B.F.. Öl auf Holz. 73 x 58cm. Rahmen.
Ergebnis: € 62.500 (Schätzpreis: € 50.000)

 

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Jan Baptist van Fornenburgh

um 1585 Antwerpen - 1649 Den Haag



Biografie von Jan Baptist van Fornenburgh

Die erste urkundliche Erwähung Fornenburghs stammt von 1621 in Amsterdam. Dort war er als Kunstexperte für einen Antwerpener Kunsthändler tätig, um 24 Pietà-Bilder an den Maler Jacob van Nieulandt zu verkaufen. Er musste also bereits Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt haben. Später verschlug es ihn und seine Familie nach Den Haag, wo er 1629 in die Gilde aufgenommen wurde und bis zu seinem Tod 1649 tätig war.
Seine anscheinend guten Kontakte zu der Delfter Maler- und Kunsthändlerszene könnten der Grund sein, weshalb seine Werke in zahlreichen Inventaren des 17. Jahrhunderts aufgelistet sind. Heute allerdings sind nur noch wenige Gemälde bekannt.
Fornenburgh, der sich ausschließlich auf Stillleben spezialisierte, stellte seine Blumenbouquets in Glas- oder chinoisen Porzellanvasen bevorzugt in Wandnischen auf. Das strenge Nebeneinander der einzelnen Blüten sind typisch für seine Werke. Belebt werden diese oft statischen Kompositionen durch Insekten und abgefallene Blütenblätter. Die stilistische Nähe zur Schule um Jan Bosschaert hat häufig zu falschen Zuschreibungen geführt; vermutlich hatte Fornenburgh bei einem ihrer Vertreter gelernt. 

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