253. Auktion „Alte Kunst“, 19.-21. April 2007, Los 1803
Nikolaus Knüpfer. "Der Tod der Virginia". Signiert unten links: N.(lig.)Knupfer. Öl auf Holz. 81 x 117cm.
Ergebnis: € 94.000 (Schätzpreis: € 75.000)
253. Auktion „Alte Kunst“, 19.-21. April 2007, Los 1803
Nikolaus Knüpfer. "Der Tod der Virginia". Signiert unten links: N.(lig.)Knupfer. Öl auf Holz. 81 x 117cm.
Ergebnis: € 94.000 (Schätzpreis: € 75.000)
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Nicolaus Knüpfer
1603 Leipzig - 1655/60 Utrecht
VAN HAM Kunstauktionen erzielte für das Werk von Nicolaus Knüpfer „Der Tod der Virginia“ bei der 253. Auktion im April 2007 einen Auktions-Weltrekord.
Biografie von Nicolaus Knüpfer
Obwohl Nikolaus Knüpfer eigentlich deutscher Abstammung ist, reiht er sich als Schüler Abraham Bloemaerts malerisch in die holländische Schule ein. Hierin nahm Nikolaus Knüpfer jedoch eine Sonderstellung ein, denn er zeichnete sich durch ungewöhnliche Themen und eine ungewöhnliche Formensprache aus. Neben Rembrandts Helldunkelmalerei war Adam Elsheimer, dessen Stil durch Radierungen Heinrich Goudts in Utrecht vermittelt wurde, ein wichtiger Orientierungspunkt für Johann Knüpfer. Sein individueller Stil war bestimmt durch ein ausgeprägtes Spiel mit Perspektive und durch einen besonderen Bewegungsreichtum einzelner Figuren. Diese Eigenarten lassen ihm eine Sonderstellung in der Utrechter Malerei zukommen. Schon zu Lebzeiten war Johann Knüpfer ein gefragter Künstler, so zählte zu seinen Auftraggebern u. a. der König von Dänemark.
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