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Philipp Otto Runge, Der Tempel des Glücks

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Philipp Otto Runge

1777 Wolgast - 1810 Hamburg


Der Tempel des Glücks

Schwarzer Scherenschnitt collagiert (Blattgold, teilweise grün koloriert). 28,2 x 32,2cm. Rahmen.

298. Auktion "Alte Kunst" am 13. Mai 2011, Los 443.

Ergebnis: € 66.000

Das Werk war 2010/11 in der Ausstellung "Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik" in der Hamburger Kunsthalle ausgestellt.


Biografie von Philipp Otto Runge

Deutscher Maler, Hauptmeister der deutschen Romantik, 1799-1801 Schüler der Kopenhagener Akademie, 1801-1803 in Dresden, wo er dem Kreis der Romantiker um Tieck nahetrat, danach meist in Hamburg tätig. Runge schuf Bildnisse und allegorische Zeichnungen und Malereien. In seinen Naturallegorien hat er das romantische Naturempfinden als einer der ersten zum Ausdruck gebracht. Neben C. D. Friedrich der bedeutendste Vertreter der deutschen Romantik; wichtig auch seine Schriften über Farbenlehre und Landschaftsmalerei. Sein Hauptwerk ist der Zyklus Die Tageszeiten: die Entwürfe von 1803, Hamburg, Kunsthalle. Ausgeführt nur das 1. Bild: Der Morgen, in der 2. Fassung aus Bruchstücken zusammengesetzt, 1808/1809, ebenda. Bildnisse: Die Kinder Hülsenbeck, 1805/06, Hamburg, Kunsthalle. Die Eltern des Malers, 1806, ebenda. Selbstbildnis mit Frau und Bruder, 1805 (1931 beim Münchner Glaspalastbrand zerstört). Ferner Die Quelle, Hamburg, Kunsthalle Ruhe auf der Flucht nach Ägypten, um 1805/06, ebenda. Die bedeutendste Runge-Sammlung in Hamburg, Kunsthalle. Schattenrisse und figürlich-ornamentale Zeichnungen z. T. veröffentlicht: Ausgeschnittene Blumen und Tiere in Umrissen 1843. Hinterlassene Schriften, hrsg. von seinem Bruder Daniel Runge, 1840/1841.

 

Darmstaedter, Robert; von Hase-Schmundt, Ulrike: Künstlerlexikon. Hamburg 2013: Nikol Verlag.

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