VAN HAM Kunstauktionen

277. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 27. Mai 2009
Feminine Solitude (Zwei Frauen). 1921. Fayence, glasiert. 71,5 x 21,5 x 17cm. Auf dem Plinthenrand signiert: Archipenko. 
Eine schriftliche Expertise von Frances Archipenko Gray, Archipenko Foundation, New York, vom 03. April 2009 liegt vor. Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Skulpturen aufgenommen. 
Da es vermutlich nur ein Exemplar in Fayence gab, war dieses in den Ausstellung in Berlin und Mannheim 1922 zu sehen.
Provenienz: Galerie Gmurzynska, Köln
Literatur:
Vgl.: Erich Wiese: Alexander Archipenko, in: Junge Kunst, Vol. 40, 1923, Abb. XVI.
Vgl.: Ausst.-Kat. Helga Schmoll gen. Eisenwerth/ Angela Heilmann, Alexander Archipenkos Erbe. Werke von 1908 bis 1963 aus dem testamentarischen Vermächtnis. Saarland Museum, Saarbrücken. Saarbrücken 1987, Kat. Nr. 45 S. 104 (Abb. S. 105. Hier die Ausführung in Marmor)
Vgl.: Ausst.-Kat. Alexander Archipenko, Ralph Melcher (Hrsg.), Saarlandmuseum Saarbrücken, Saarbrücken 2008, S. 200 (Abb. Archipenko mit der Kermikfassung der "Zwei Frauen")
Ergebnis: € 62.500 (Schätzpreis: € 30.000) 

277. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 27. Mai 2009
Feminine Solitude (Zwei Frauen). 1921. Fayence, glasiert. 71,5 x 21,5 x 17cm. Auf dem Plinthenrand signiert: Archipenko. 
Eine schriftliche Expertise von Frances Archipenko Gray, Archipenko Foundation, New York, vom 03. April 2009 liegt vor. Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Skulpturen aufgenommen. 
Da es vermutlich nur ein Exemplar in Fayence gab, war dieses in den Ausstellung in Berlin und Mannheim 1922 zu sehen.
Provenienz: Galerie Gmurzynska, Köln
Literatur:
Vgl.: Erich Wiese: Alexander Archipenko, in: Junge Kunst, Vol. 40, 1923, Abb. XVI.
Vgl.: Ausst.-Kat. Helga Schmoll gen. Eisenwerth/ Angela Heilmann, Alexander Archipenkos Erbe. Werke von 1908 bis 1963 aus dem testamentarischen Vermächtnis. Saarland Museum, Saarbrücken. Saarbrücken 1987, Kat. Nr. 45 S. 104 (Abb. S. 105. Hier die Ausführung in Marmor)
Vgl.: Ausst.-Kat. Alexander Archipenko, Ralph Melcher (Hrsg.), Saarlandmuseum Saarbrücken, Saarbrücken 2008, S. 200 (Abb. Archipenko mit der Kermikfassung der "Zwei Frauen")
Ergebnis: € 62.500 (Schätzpreis: € 30.000) 

 

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Alexander Archipenko

1887 Kiew - 1964 New York


VAN HAM erzielt herausragende Ergebnisse für Skulpturen von Alexander Archipenko.


Biografie von Alexander Archipenko

Der gebürtige Ukrainer Archipenko verließ Osteuropa im Jahr 1908, um sich nach Studienjahren an den Kunstakademien von Kiew und Moskau nach Paris aufzumachen. Nach ersten Erfolgen, die ihm u.a. 1913 die Beteiligung an der Armory Show, New York, einbrachten, verlässt Archipenko mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs Paris und lässt sich zunächst in Nizza, dann, 1921, dem Jahr, indem die Plastik "Femine Solitude" entsteht, in Berlin nieder. "Mit dem Wechsel in die deutsche Hauptstadt vollzieht sich ein erstaunlicher stilistischer Wandel im Schaffen des Bildhauers. Archipenko gibt die kühnen und experimentellen Formerfindungen des vorangegangenen Jahrzehnts auf und verlegt sich stattdessen auf einen beruhigten, schönlinigen Klassizismus. (...) Mit der am Kontrapost orientierten Disposition der Massen kombiniert der Künstler vielfach eine Drehung des Körpers; die kausale Korrespondenz von Tragen und Lasten entspricht unmittelbar den klassischen Traditionen der abendländischen Skulptur." (Kathrin Elvers-Svamberk, in: Ausst.-Kat. Archipenko, Saarbrücken 2008, S. 17f.). 

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