VAN HAM Kunstauktionen

256. Auktion "Alte Kunst", 5.-7. Juli 2007, Los 1314
Die Fuchsjagd. Peitsche in der Rechten des Jägers verloren. Bronze. Bezeichnet auf der Plinthe: P. J. Mène. Höhe: 55cm.
Vergleiche Literatur: Berman, Harold. Bronzes - Sculptors & Founders, Band 3, Nr. 2694, S. 742. Hier auch Teilstück der Gesamtkomposition aufgeführt.
Ergebnis: € 41.250 (Schätzpreis: € 12.000)

256. Auktion "Alte Kunst", 5.-7. Juli 2007, Los 1314
Die Fuchsjagd. Peitsche in der Rechten des Jägers verloren. Bronze. Bezeichnet auf der Plinthe: P. J. Mène. Höhe: 55cm.
Vergleiche Literatur: Berman, Harold. Bronzes - Sculptors & Founders, Band 3, Nr. 2694, S. 742. Hier auch Teilstück der Gesamtkomposition aufgeführt.
Ergebnis: € 41.250 (Schätzpreis: € 12.000)

 

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Jules Mène

1810 Paris – 1877


VAN HAM erzielt herausragende Ergebnisse für französische Bronzen aus dem 19. Jahrhundert. Im Juli 2007 erzielte VAN HAM für die Fuchsjagd von Jules Mène einen Rekordpreis.


Biografie von Jules Mène

Bereits in jungen Jahren erlernte Jules Mène von seinem Vater die Techniken zur Metallverarbeitung. Seine Kenntnisse über die plastische Darstellung von Tieren, ihrer Physiognomie sowie das Muskelspiel in Bewegung hingegen studierte er in dem Pariser Jardin des Plantes.
Im Jahre 1838 stellte Mène das erste Mal im Salon aus, wo die Bronzen eines Hundes und eines Fuchses zu sehen waren. Fortan nahm er regelmäßig an den jährlich stattfindenden Schauen teil und wurde mehrmals ausgezeichnet. Sein Oeuvre umfasst sowohl Plastiken einzelner Tiere als auch ganze Gruppenkompositionen. Er hielt Momente der Jagd ebenso wie spannungsgeladene Augenblicke eines Kampfes in der Legierung aus Kupfer und Zinn fest.
Mène war zudem eine Person des öffentlichen Lebens, scharrte Maler und Intellektuelle um sich. Schon zu Lebzeiten war er über die Grenzen Frankreichs hinaus in Europa und Amerika bekannt, seine Bronzen auch international beliebt. So konnte er es sich durchaus leisten, Auftragsgesuche zur Gestaltung von Monumenten und dergleichen abzulehnen und sich ganz seinem favorisierten Genre zu widmen. Er war stets darauf bedacht, dass seine Werke vom Entwurf über die Form, vom ersten bis zum letzten Guss ausschließlich von höchster Qualität waren. In diesem Sinne führte sein Schwiegersohn Auguste Cain die Produktion der Bronzen nach Mènes Tod im Jahre 1877 fort.

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