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255. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 6. Juni 2006, Lot 157
"Sirène Ailée". 1990. Bronze, dunkelbraun patiniert. Ca. 94x52,5x73cm. Ex. 4/8. Ergebnis: € 29.500 (Schätzpreis: € 24.000)

255. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 6. Juni 2006, Lot 157
"Sirène Ailée". 1990. Bronze, dunkelbraun patiniert. Ca. 94x52,5x73cm. Ex. 4/8. Ergebnis: € 29.500 (Schätzpreis: € 24.000)

 

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Bronzen und Skulpturen

 

Weitere Werke von Max Ernst

Max Ernst

1891 Brühl – 1976 Paris


VAN HAM Kunstauktionen erzielte für eine Bronzeplastik von Max Ernst bei der 255. Auktion im Juni 2007 einen Spitzenpreis.


Biografie von Max Ernst

Während seines Studiums der Psychologie, Philosophie und der Kunstgeschichte in Bonn lernte Max Ernst August Macke kennen. Nach seiner ersten Ausstellung in Köln im Jahre 1912 beschäftigte sich Macke schon früh mit den Werken bedeutender Künstler wie Cézanne, Picasso, Munch und Van Gogh und eignete sich Elemente aus Jugendstil, Futurismus, Fauvismus und Kubismus an. 1913 begann eine lebenslange Freundschaft zu Hans Arp, mit dem er nach seiner Militärzeit im Ersten Weltkrieg die Kölner Dada-Gruppe „Zentrale W/3“ gründete. Es entstanden erste Collagen, eine Technik die er in den Folgejahren in Paris weiter ausweitete und eine vom ihm entwickelte Technik der Frottage. Diese Frottagetechnik bestimmt den für Max Ernst typischen Stil seiner Malerei. In seinen Werken verbinden sich menschen- und tierartigen Wesen zu einer Art Zwittergestalt, die einem surrealen Traum entstiegen sein könnte.
Mit der Machtergreifung der Nazionalsozialisten wurde die Arbeit von Max Ernst in Deutschland erschwert; seine Werke wurden indes 1937 auf der Wanderausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt. Max Ernst, der in Frankreich als verfeindeter Deutscher zunächst inhaftiert wurde, entschloss sich, nach seiner Freilassung mit Hilfe seiner Geldgeberin und späteren Frau Peggy Guggenheim 1941 in die USA zu emigrieren. Seit 1948 ist Ernst amerikanischer Staatsbürger, kehrte jedoch fünf Jahre später wieder nach Europa zurück. Seitdem erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen für sein Werk. 1961 veranstaltete das Guggenheim Museum eine erste große Retrospektive, gefolgt von einer Retrospektive im Grand Palais in Paris.
Max Ernst gilt als wichtiger Vertreter des Dadaismus und des deutschen Surrealismus, seine Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen und Museen weltweit. 

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