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Max Ernst
"Sirène Ailée"

Max Ernst

1891 Brühl – 1976 Paris


"Sirène Ailée"

1990. Bronze, dunkelbraun patiniert. Ca. 94x52,5x73cm. Ex. 4/8.

255. Auktion „Moderne und Zeitgenössische Kunst“ am 6. Juni 2006, Los 157.

Ergebnis: € 29.500

VAN HAM Kunstauktionen erzielte für eine Bronzeplastik von Max Ernst bei der 255. Auktion im Juni 2007 einen Spitzenpreis


Biografie von Max Ernst

Deutsch-französischer Maler und Graphiker, führender Meister des Surrealismus, begegnete 1910 August Macke, schloss sich später den Dadaisten an und begründete 1919 zusammen mit Arp u. a. den "Dada" in Köln, gehörte 1921 ff. der Pariser Gruppe der Surrealisten an. In der "Durchreibetechnik" ("Frottagen"), bei der der Bleistift über Papiere reibt, die auf Fußbodendielen, Blätter und dergleichen gelegt werden, fand er ein Verfahren, das der "écriture automatique" der Surrealisten entsprach. In seinen "Collages" bildete er graphische Zyklen, in denen er Teile aus alten Holzstichillustrationen so zusammenklebte, dass ein neuer fantastischer Dingzusammenhang entstand. 1941-45 in New York, 1946 ff. in Sedona, Arizona. Seit 1950 häufige Aufenthalte in Paris, 1968 Niederlassung in Seillans. Neben Malerei und Graphik: Frottagen, Fotomontagen, Décalcomanien, Bilder in Dripping-Technik, Plastiken u. a. Seine "Schriften" hrsg. von Werner Spies, 1975. Werke in den großen Museen der Welt.

Darmstaedter, Robert; von Hase-Schmundt, Ulrike: Künstlerlexikon. Hamburg 2013: Nikol Verlag.

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