VAN HAM Kunstauktionen

265. Auktion „Moderne und Zeitgenössische Kunst“, 27. Mai 2008, Lot 545
Oyster Piano. Multiple. 1992. Mechanische Installation aus Stahl, Austernschalen, Metallkugeln, 3,5 x 45 x 40cm. Ex. IV/10. 
Ergebnis: € 20.000 (Schätzpreis: € 10.000)

265. Auktion „Moderne und Zeitgenössische Kunst“, 27. Mai 2008, Lot 545
Oyster Piano. Multiple. 1992. Mechanische Installation aus Stahl, Austernschalen, Metallkugeln, 3,5 x 45 x 40cm. Ex. IV/10. 
Ergebnis: € 20.000 (Schätzpreis: € 10.000)

 

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Weitere Werke von Rebecca Horn

Rebecca Horn

1944 Michelstadt


VAN HAM Kunstauktionen erzielte für das "Oyster Piano" von Rebecca Horn im Mai 2008 einen Spitzenpreis.


Biografie von Rebecca Horn

Rebecca Horn wird 1944 als Tochter eines Kaufmanns und Textildesigners im hessischen Michelstadt geboren. Sie studierte ab 1963 Philosophie und Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste in Hamburg. Ein DAAD-Stipendium erlaubt ihr einen Studienaufenthalt am Central Saint Martins College of Art and Design in London. 1969 beendet sie ihr sie ihr Studium. Zwischen 1968 und 1972 entstehen eine Reihe von Aktionen und Performances. Ihr erstes Projekt 1968 sind die Arm-Extension, in der sie das Gleichgewicht zwischen Mensch und Raum auslotet. Im Jahr 1972 wird ihr Werk als jüngste Künstlerin zum ersten Mal auf der Documenta 5 unter der Leitung von Harald Szeemann ausgestellt.

Im gleichen Jahr zieht Rebecca nach New York. Fast zehn Jahre verbringt sie zwischen Berlin und New York.

Die Arbeiten von Rebecca Horn Arbeit bewegt sich oftmals im Grenzbereich verschiedenster künstlerischer Disziplinen und umfasst Installationen, Performances, skulpturalen Raum-Installationen, kinetische Objekte, poetische Texte, Film und Zeichnung. In ihren kinetischen Arbeiten spielt die Künstlerin mit den Gegensätzen zwischen Technik und Lebewesen, Anmut und der stupiden Gleichförmigkeit maschineller Motorik. Die Künstlerin spielt mit den Gegensätzen zwischen Technik und Lebewesen, Anmut und der stupiden Gleichförmigkeit maschineller Motorik.

Neben zahlreichen Einzelausstellungen ist Rebecca Horn 1984 auf der Gruppenausstellung „Von hier aus – Zwei Monate neue deutsche Kunst in Düsseldorf“ vertreten. 1993 widmet das Guggenheim Museum, New York, Rebecca Horn eine Retrospektive. Die Ausstellung reiste danach zum Stedelijk Van Abbemuseum, Eindhoven; Nationalgalerie, Berlin; Kunsthalle Wien; Tate Gallery und Serpentine Gallery, London und das Musée de Grenoble. Rebecca Horn stellt mehrere Male auf der Documenta in Kassel aus. Sie erhält 1992 als erste Frau den Kaiserring von Goslar. Seit 1993 ist Rebecca Horn Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. 

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