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Wilhelm Lehmbruck
Kleine Sinnende

Wilhelm Lehmbruck

1881 Duisburg - 1919 Berlin


Kleine Sinnende

1911. Gips, mit Schellack überzogen. 54,5 x 15 x 16cm. Signiert auf der Plinthe rechts: LEHMBRUCK. 
Provenienz: Sammlung Kurt Steinitz-Eulzer, München | Privatbesitz, Frankreich

289. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst" am 4. Juni 2010, Los 85.

Ergebnis: € 123.500

VAN HAM erzielte 2010 einen internationalen Auktionsrekord für diese Figur von Wilhelm Lehmbruck.


Biografie von Wilhelm Lehmbruck

Deutscher Bildhauer, Hauptmeister der deutschen Plastik zu Beginn des 20. Jahrhunderts, besuchte 1901-07 die Düsseldorfer Akademie, daselbst Schüler von K. Janssens; 1910-14 war er in Paris und kam mit der Kunst Rodins und Maillols, Brancusis und Modiglianis in Berührung. Hier erstarkte er zum eigenen künstlerischen Bewusstsein und eigenen Stil. Charakteristisch für diesen die überlange Streckung der Gliedmaßen. Die starke Vergeistigung seiner Kunst kommt so zum Ausdruck; in gewisser Weise bedeutet sie eine Weiterführung von Rodins Schaffen, im weiteren Sinne von gotischen und barocken Tendenzen. Lehmbruck, der in Berlin lebte ausgenommen das Jahr 1917/ 18 in Zürich , schuf auch einige Gemälde, Lithographien und Radierungen. Hauptwerke: Weiblicher Torso, 1910, Duisburg, Museum. Kniende, 1911, Berlin, Skulpturensammlung; Mannheim, Kunsthalle, u. a. Stehender Jüngling, 1913, New York, Museum of Moderm Art. Emporsteigender Jüngling, 1913, Berlin, Skulpturensammlung. Sitzender Jüngling, 1916-18, Frankfurt, Städel. Mutter und Kind, 1917, Mannheim, Kunsthalle. Die Werke sind z. T. in Wiederholungen in vielen Museen der Welt vertreten. Die reichste Sammlung in Duisburg, Museum.

Darmstaedter, Robert; von Hase-Schmundt, Ulrike: Künstlerlexikon. Hamburg 2013: Nikol Verlag.

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