VAN HAM Kunstauktionen

271. Auktion, "Europäisches Kunstgewerbe und Schmuck", 22. November 2008 Beiger Scherben. Weiße, leicht bläuliche Glasur. Vorwiegend Braun, Grün, und Gelb dekoriert. 15,3cm. Ergebnis: € 6.000 (Schätzpreis: € 2.000)

271. Auktion, "Europäisches Kunstgewerbe und Schmuck", 22. November 2008 Beiger Scherben. Weiße, leicht bläuliche Glasur. Vorwiegend Braun, Grün, und Gelb dekoriert. 15,3cm. Ergebnis: € 6.000 (Schätzpreis: € 2.000)

 

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Delfter Pferdepaar

VAN HAM erzielt regelmäßig Spitzenpreise für Delfter Keramik.


Historie "Delfter Pferdepaar"

In Delft (nahe Den Haag) wurden seit Ende des 16. Jahrhunderts Tonwaren mit bemalter Zinnglasur hergestellt. Im Bemühen, das durch die Niederländisch-Ostindische Kompanie 1602 erstmals importierte chinesische Porzellan zu imitieren, dekorierte man die Keramikwaren seit 1630 fast nur noch in Blau. Mit Hilfe einer zusätzlichen Bleiglasur erlangte die so genannte Delfter Ware große Ähnlichkeit mit Porzellan. Die Blütezeit der Delfter Fayencen war von 1670 bis 1770. Zu ihrem Niedergang trugen die sich in ganz Europa etablierenden Porzellanmanufakturen bei. Von den über 30 Delfter Fayence-Erzeugern waren 1794 nur noch zehn Betriebe übrig geblieben.

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