VAN HAM Kunstauktionen

289. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 4. Juni 2010, Los 160
Arnold Topp
Bedrohte Stadt. 1918. Öl auf Malpappe. 42 x 33,5cm. Signiert unten rechts: A.Topp. Rahmen.
Auf der Rückseite befinden sich vier Stempel: Dipl.-Ing. R. Burk.
Eine Expertise von Herrn Dr. Rainer Enders, Frankfurt (Oder), vom 19. September 2009 liegt vor. Das Werk wird in die überarbeitete Fassung des Werkverzeichnisses unter der Nummer 18.Oe.24. aufgenommen.

Ergbnis: € 87.000 (Schätzpreis: € 20.000)

289. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 4. Juni 2010, Los 160
Arnold Topp
Bedrohte Stadt. 1918. Öl auf Malpappe. 42 x 33,5cm. Signiert unten rechts: A.Topp. Rahmen.
Auf der Rückseite befinden sich vier Stempel: Dipl.-Ing. R. Burk.
Eine Expertise von Herrn Dr. Rainer Enders, Frankfurt (Oder), vom 19. September 2009 liegt vor. Das Werk wird in die überarbeitete Fassung des Werkverzeichnisses unter der Nummer 18.Oe.24. aufgenommen.

Ergbnis: € 87.000 (Schätzpreis: € 20.000)

 

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Arnold Topp

1887 Soest - 1962 Brandenburg


VAN HAM erzielte einen herausragenden Preis für das Gemälde "Bedrohte Stadt" von Arnold Topp.


Biografie von Arnold Topp

Herr Dr. Enders bezeichnet das vorliegende Werk von Arnold Topp als "eine unmittelbare Vorarbeit für Topps großartiges Gemälde 'Verlassene Stadt' von 1918, [...]." Beide Arbeiten sind unter dem Eindruck des Kriegsjahres 1918 entstanden, "als sich die Lage des Deutschen Reiches an den meisten Fronten verschärfte, die Unruhe im Innern zunahm und eine militärische Niederlage mit dramatischen Auswirkungen immer wahrscheinlicher wurde. [...] Die Stadt ist offenbar verlassen, in den meisten Häusern sind die Fenster gähnende schwarze Höhlen. Von oben links bricht ein Flammeninferno in die Stadt ein, das schon einige Häuser erfasst hat. [...]. "Bedrohte Stadt" von Arnold Topp ist ein Bild der starken Farben, gebrochene Farben sind kaum zu finden. Die so vorherrschenden Kontraste zwischen Rot, Gelb und Blau erfüllen die Darstellung mit großer Spannung. Die meisterhafte Verteilung des Gelb und die dadurch häufigen Hell-Dunkel-Kontraste bringen Unruhe in das Bild und steigern das Gefühl von Gefahr und Untergang." (Dr. R. Enders, 2009).

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