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241. Auktion, "Moderne und Zeitgenöss. Kunst", 9. Juni 2005, Lot 555
Roter und gelber Mohn. Um 1925. Aquarell auf Japanbütten. 34x46,7cm. Signiert unten rechts: Nolde. 
Provenienz:
Stiftung Ada u. Emil Nolde, Seebüll
Norton Simon, Fullerton/Kalifornien
Roman Norbert Ketterer, Lugano
Süddeutsche Privatsammlung
Ergebnis: € 207.000 (Schätzpreis: € 80.000)

241. Auktion, "Moderne und Zeitgenöss. Kunst", 9. Juni 2005, Lot 555
Roter und gelber Mohn. Um 1925. Aquarell auf Japanbütten. 34x46,7cm. Signiert unten rechts: Nolde. 
Provenienz:
Stiftung Ada u. Emil Nolde, Seebüll
Norton Simon, Fullerton/Kalifornien
Roman Norbert Ketterer, Lugano
Süddeutsche Privatsammlung
Ergebnis: € 207.000 (Schätzpreis: € 80.000)

 

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Weitere Werke von Emil Nolde

Emil Nolde

1867 Nordschleswig - 1956 Holstein


VAN HAM erzielte bereits sehr gute Ergebnisse für Werke Emil Noldes.


Biografie von Emil Nolde

Emil Nolde, eigentlich Emil Hansen, wurde am 7. August 1867 in Nolde in Nordschleswig geboren. Als junger Künstler war er einige Jahre in Berlin, wo er 1906/07 Mitglied der Künstlervereinigung „Die Brücke“ war. Er war Mitbegründer der „Neuen Secession“ und in den Jahren 1919 bis 1921 Mitglied des „Arbeitsrates für Kunst“.
Von einer Reise von 1913 bis 1914 durch Russland, Sibirien, Japan und Neu Guinea, die er für das Reichskolonialamt als künstlerischer Berater unternahm, brachte er Studienmaterial mit. Nolde beschäftigte sich intensiv mit archaischen Kulturformen. Von anderen Expressionisten unterscheidet er sich durch sein Interesse an religiösen Themen und mythischen Vorgängen, die er häufig ins Bild setzte, wie im Bilderzyklus „Das Leben Christi“ von 1911-12. Unter anderem entstanden daneben aber auch immer wieder Landschaftsbilder wie zum Beispiel der „Friesenhof bei Sonnenuntergang“ von 1916. Neben Ölfarben verwandte Nolde immer häufiger Aquarellfarben.
1926 verlieh ihm die Universität Kiel die Würde des Ehrendoktors und 1931 wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. Von den Nationalsozialisten wurde er 1937 als „entartet“ eingestuft und ab 1941 mit einem Malverbot belegt, das er mit Hilfe kleiner Aquarellskizzen umging. Besonders in seinen letzten Lebensjahren malte er besonders häufig Blumenmotive, die seine Beliebtheit entscheidend förderten.
Emil Nolde starb am 15. April 1956 in Seebüll in Holstein. (Biografie aus Kunstmarkt.com)

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