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Ferdinand Hodler
Berner Mädchen (Bildnis einer Base des Künstlers)

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Ferdinand Hodler

1853 Bern/Gurzelen - 1918 Genf


Berner Mädchen (Bildnis einer Base des Künstlers)

Um 1898. Öl auf Papier. Auf Leinwand gezogen. 24 x 18cm. Signiert unten rechts: F. Hodler. 

284. Auktion „Moderne und Zeitgenössische Kunst“ am 3. Dezember 2009, Los 64.

Ergebnis: € 184.000

VAN HAM erzielte ein sehr gutes Ergebnis für das "Berner Mädchen" von Ferdinand Hodler.


Biografie von Ferdinand Hodler

Der neben Böcklin bedeutendste Schweizer Meister seiner Zeit, Schüler von B. Meran in Genf; wo er abgesehen von Reisen und einer Unterrichtstätigkeit 1896-99 an der Gewerbeschule Freiburg i. Ü. beinahe stets lebte. Hodler ging in seiner Kunst von Menn aus, beeinflusst von Corot und den französischen Meistern des Realismus (Courbet), und entwickelte einen eigenen kräftigen realistischen Stil, bis etwa 1890. Mit der Nacht, 1889/90, Bern, Kunstmuseum, wendet sich Hodler vom Naturalismus ab und entwickelt den für seine 2. Phase charakteristischen Stil in scharfem Gegensatz zur Kunst des Impressionismus. Er schuf großflächige Kompositionen symbolischen Inhalts mit der Linie als Ausdrucksträger. Mit einem großen Teil seines Werkes gehört Hodler dem Symbolismus und dem Jugendstil an. Die Inhalte seiner Kunst sind: die monumentale Vergegenwärtigung schweizerischer Geschichte; ein neuer, mit Hilfe des "Parallelismus" und kräftiger, Farbflächen entwickelter Landschaftsstil; ein neuer Porträtstil des starken Ausdrucks, mit dem Hodler Vorläufer des Expressionismus wird. Hauptwerke des Realismus: Selbstbildnis, 1872, Genf, Museum. Weitere Selbstbildnisse von 1874; 1878; 1883; 1891; 1916; 1917. Der Tischler in der Werkstatt, 1879. Das mod. Grütli, 1887, ebd. Werke des Symbolismus: Die Nacht, 1889/90, Bern, Museum. Die Enttäuschten, 1892, ebd. Der Auserwählte, 1893, ebd. Der Tag, 1900, ebd. Die heilige Stunde, 1907, Zürich, Kunsthalle. Monumentale Wandmalereien historischer Stoffe: Rückzug der Schweizer bei Marignano, 1896-1900, Zürich, Landesmuseum. (Kartons in Genf). Auszug der Jenenser Studenten 1813, 1907/08. Jena, Universität. Wilhelm Tell, 1897, Bern, Kunstmuseum. Landschaften: Thuner See, 1909, Genf, Museum. Genfer See, 1908, ebd. Die Jungfrau, 1914, ebd. Porträts: General Wille, 1915, Genf, Museum. Mathias Morhardt, 1913, ebd. Berühmtes Werk ferner: Der Holzfäller, 1910, Bern, Kunstmuseum. Hodler ist sehr gut vertreten in den Museen Genf, Bern, Zürich. Ferner in Basel, Solothurn, Winterthur; in Essen, Folkwang; Frankfurt, Städel; Hamburg, Hannover, Köln, Wallraf-Richartz-Museum; Leipzig, Magdeburg, Mannheim, Stuttgart u. a.

Darmstaedter, Robert; von Hase-Schmundt, Ulrike: Künstlerlexikon. Hamburg 2013: Nikol Verlag.

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