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 311. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 5. + 6. Juni 2012, Lot 456. Gottardo Guido Segantini. "Febbraio a Maloja". 1928. Öl auf Leinwand. Doubliert. 100 x 150 cm. Signiert unten links: GottardoS(lig.) sowie datiert unten rechts: 1928. Rahmen. Auf der Leinwand verso doppelt bezeichnet sowie betitelt und datiert in Rot: Gottardo Segantini Febbraio a Maloja 1928. Auf dem Keilrahmen erneut datiert (in Bleistift): 8.II.1928. 
Ergebnis: € 165.000 (Schätzpreis: € 70.000)

 311. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 5. + 6. Juni 2012, Lot 456. Gottardo Guido Segantini. "Febbraio a Maloja". 1928. Öl auf Leinwand. Doubliert. 100 x 150 cm. Signiert unten links: GottardoS(lig.) sowie datiert unten rechts: 1928. Rahmen. Auf der Leinwand verso doppelt bezeichnet sowie betitelt und datiert in Rot: Gottardo Segantini Febbraio a Maloja 1928. Auf dem Keilrahmen erneut datiert (in Bleistift): 8.II.1928. 
Ergebnis: € 165.000 (Schätzpreis: € 70.000)

 

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Moderne Kunst

 

Gottardo Guido Segantini

1882 Pusiano - 1974 Maloja


VAN HAM erzielte ein hervorragendes Ergebnis für dieses Gemälde von Gottardo Guido Segantini.


Biografie von Gottardo Guido Segantini

 Gottardo Segantinis malerisches Schaffen ist stark von seinem Vater, dem berühmten Alpenmaler Giovanni Segantini, beeinflusst, denn von ihm erhält er seine künstlerische Ausbildung. Daneben besucht er aber auch die Mailänder Akademie und nimmt Unterricht bei dem Züricher Künstler Hermann Gattiker. Angeleitet von seinem Vater setzt sich Segantini intensiv mit den Lichttheorien, der Gliederung der Farbwerte sowie mit der Zusammensetzung von Licht und Farbe auseinander. Dementsprechend bringt er die Farben nicht abgemischt und geschlossen auf den Malgrund, sondern setzt die Grundfarben bzw. Komplementärkontraste als Farbtupfen auf, so dass der gewünschte farbliche Eindruck erst bei der Betrachtung aus einiger Entfernung entsteht. Durch diese Vorgehensweise erzielt Segantini auch das flirrende Spiel von Helligkeit und Kolorit, dass für seine Werke so typisch ist. Wie in dem Gemälde "Febbraio a Maloja" schildert Segantini stets die Schönheit des Oberengadins. 1894 zieht er mit seiner Familie nach Maloja ins Chalet Kuoni, das er bis zu seinem Tod nicht mehr verlässt. Seine tiefe Verbundenheit mit dem Dorf und der Umgebung gibt er in all seinen Ansichten Ausdruck. Dabei integriert er selten Personen, oft deutet er deren Existenz allein durch Häuser an. So beschreibt Segantini in seinen lichterfüllten, leuchtenden Landschaften einen zeitlosen, paradiesischen Zustand - In der von der Industriegesellschaft noch unberührten Bergwelt können Mensch und Natur in Einklang leben. 

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