VAN HAM Kunstauktionen

289. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 4. Juni 2010, Los 96
Hermanus Meurs
"Het balcon". 1932. Öl auf Leinwand. 146,5 x 114,5cm. Signiert und datiert unten rechts: Harmen Meurs 3.1932. Sowie rückseitig betitelt, bezeichnet, datiert und nochmals signiert: 1932 (Ibiza), "Het balcon", Harmen Meurs. Rahmen. Literatur:Adriaan Venema, Harmen Meurs - 1891-1964, Düsseldorf 1979, S. 65 (Abb.)

Ergebnis: € 87.000 (Schätzpreis: € 40.000)

289. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 4. Juni 2010, Los 96
Hermanus Meurs
"Het balcon". 1932. Öl auf Leinwand. 146,5 x 114,5cm. Signiert und datiert unten rechts: Harmen Meurs 3.1932. Sowie rückseitig betitelt, bezeichnet, datiert und nochmals signiert: 1932 (Ibiza), "Het balcon", Harmen Meurs. Rahmen. Literatur:Adriaan Venema, Harmen Meurs - 1891-1964, Düsseldorf 1979, S. 65 (Abb.)

Ergebnis: € 87.000 (Schätzpreis: € 40.000)

 

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Harmen Meurs

1891 Wageningen - 1964 Ermelo


VAN HAM Kunstauktionen erzielte 2010 einen internationalen Auktionsrekord für den Künstler Hermanus Meurs.


Biografie von Harmen Meurs

Von 1909 bis 1911 studierte der holländische Maler Hermanus Meurs, genannt Harmen, an der Staatlichen Kunstgewerbeschule und der Reichsakademie in Amsterdam. Harmen Meurs malte vorwiegend Stillleben, Landschaften und Figuren. Sein Stil war anfänglich postimpressionistisch geprägt. Durch mehrfache Aufenthalte in Frankreich und Italien wird er vom Kubo-Expressionismus inspiriert. In den Zwanziger Jahren wird das Werk von Harmen Hrmanus Meurs - beeinflusst von der ‚Neuen Sachlichkeit’ - zunehmend realistischer.
1918 schließt sich Harmen Meurs der Künstlervereinigung "De Onafhankelijen" (Die Unabhängigen) an, dessen wichtigstes Mitglied er wird. 1922 veranstaltet er einen DADA-Abend mit Kurt Schwitters und Theo van Doesburg, der große Aufmerksamkeit bekommt. Weitere Ausstellungen folgen, u.a. eine Ausstellung zur deutschen Neuen Sachlichkeit im Stedelijk Museum in Amsterdam. 1933 tritt Harmen Hermanus Meurs aus der Künstlervereinigung aus. In den Kriegsjahren verwehrt er sich als Kommunist dem Nationalsozialismus und weigert sich in die Reichskulturkammer einzutreten. Er gerät in Isolation. Nach dem Krieg unternimmt Meurs ausgedehnte Reisen nach Frankreich und Spanien. 1953 findet in Rotterdam eine große Retrospektive seines künstlerischen Schaffens statt. Harmen Meurs verbringt die letzten Jahre seines Lebens in ländlicher Abgeschiedenheit. Er starb 1964.

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