260. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 30. November 2007, Lot 1333
Nature morte aux verres et aux faiences. Öl auf Holz. 30,4 x 50cm. Monogrammiert unten links: H.R. Modellrahmen.
Eine Echtheitsbestätigung von Maximilien Gauthier (1964), MM. Pierre Courthion und Sonia Delaunay (beide 1968) liegt in Kopie vor.
Provenienz:
Hotel Rameau, Georges Blanche, Versailles, 12. Juni 1969, Lot 84
Galerie Wolfgang Ketterer, München, 5. Auktion, 24/25. Mai 1971, S. 262, Nr. 1510, Farbtafel o.S.
Rheinische Privatsammlung
Ausstellungen:
Galerie Wildenstein, New York 1963, Kat.-Nr. 34.
Ergebnis: € 97.600 (Schätzpreis: € 40.000)
260. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 30. November 2007, Lot 1333
Nature morte aux verres et aux faiences. Öl auf Holz. 30,4 x 50cm. Monogrammiert unten links: H.R. Modellrahmen.
Eine Echtheitsbestätigung von Maximilien Gauthier (1964), MM. Pierre Courthion und Sonia Delaunay (beide 1968) liegt in Kopie vor.
Provenienz:
Hotel Rameau, Georges Blanche, Versailles, 12. Juni 1969, Lot 84
Galerie Wolfgang Ketterer, München, 5. Auktion, 24/25. Mai 1971, S. 262, Nr. 1510, Farbtafel o.S.
Rheinische Privatsammlung
Ausstellungen:
Galerie Wildenstein, New York 1963, Kat.-Nr. 34.
Ergebnis: € 97.600 (Schätzpreis: € 40.000)
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Henri Rousseau
1844 Leval – 1910 Paris
VAN HAM Kunstauktionen erzielte für ein Gemälde von Henri Rousseau bei der 260. Auktion im November 2007 einen Spitzenpreis.
Biografie von Henri Rousseau
Nachdem er seinen Militärdienst absolviert hatte, gelang es Henri Rousseau beim Zoll angestellt zu werden. So erklärt sich auch sein Name „Le Douanier“, der Zöllner. Geprägt von großer Bescheidenheit und Ehrgeiz begann Rousseau bereits früh zu malen. In Paul Gauguins Atelier, mit dem ihn eine Freundschaft verband, lernte Rousseau junge Künstler wie den Schriftsteller Stéphane Mallarmé und Edgar Degas kennen. Schon bald stellte Roussaeu seine Werke im Pariser Salon des Independants aus. Eine wichtige Freundschaft verband ihn mit Apollinaire, durch den er Zugang zur künstlerischen Avantgarde erhielt. Rousseau, der sich nach dem frühen Tod seiner Frau Clémence Boitard bereits 1888 frühpensionieren ließ, finanzierte sich mit Geigenunterricht und gelegentlichen kleineren Betrugsdelikten. In seinen bescheidenen Räumlichkeiten trafen sich namenhafte Künstler wie Picasso, Braque, Vlaminck, Max Ernst, Brancusi oder Robert Delaunay, ein enger Freund, der ihn auch durch den Ankauf seiner Bilder finanziell unterstützte.
Seine Gemälde, denen Rousseau selbst traumhaften Charakter zuweist, sind geprägt von klaren Konturen und Kontrasten. Ähnlich wie in den Werken Tanguys oder Magrittes verwendete er ganz anders als die Impressionisten einen sparsamen Farbauftrag, der den Pinselstrich verbirgt. In seiner Malerei ging es Rousseau nicht um Eitelkeiten und die Zurschaustellung der eigenen Fähigkeiten sondern um die Motive an sich. Der große Surrealist André Breton sagte: „Mit Rousseau können wir zum ersten Mal vom „Magischen Realismus“ sprechen.“
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