VAN HAM Kunstauktionen Home

224. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 24.Mai 2003, Lot 429 "Sitzendes Mädchen am Waldbach". Um 1925. Kohle, Kreide und Aquarell auf festem Papier. 68,5x50cm.
Ergebnis: € 87.500 (Schätzpreis: € 70.000)

224. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 24.Mai 2003, Lot 429 "Sitzendes Mädchen am Waldbach". Um 1925. Kohle, Kreide und Aquarell auf festem Papier. 68,5x50cm.
Ergebnis: € 87.500 (Schätzpreis: € 70.000)

 

Sie wollen ein Objekt verkaufen?

Objektbewertung Experten

Sie wollen zukünftig Angebote erhalten?

Suchkartei Newsletter

Weitere Objekte zum Thema:

Moderne Kunst

 

Weitere Werke von Otto Mueller

Otto Mueller

1874 Liebau – 1930 Breslau


VAN HAM Kunstauktionen erzielte für ein Aquarell von Otto Mueller bei der 224. Auktion im Mai 2003 einen Spitzenpreis.


Biografie von Otto Mueller

Der junge Otto Mueller absolvierte von 1890 bis 1894 auf Wunsch seines Vaters zunächst eine Lithographenlehre, anschließend studierte er an der Kunstakademie in Dresden. Ab 1898 setzte er sein Studium an der berühmten Akademie der Bildenden Künste in München fort.
1905 heiratete er Maschka Meyerhofer, die ihm oft Modell stand und auch nach der Trennung zeit Lebens eine enge Vertraute Muellers blieb. Otto Mueller zog 1908 nach Berlin und war von 1910 bis 1913 Mitglied der Künstlergruppe Die Brücke. Mueller nahm als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg teil und kehrte 1917 mit einer schweren Lungenentzündung aus dem Krieg zurück. Seit 1919 war Mueller Professor an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau und bewegte sich im Kreise der Breslauer Künstlerbohème.
Nach seinem Tod 1930 beschlagnahmten die Nationalsozialisten Ende der dreißiger Jahre zahlreiche Werke Muellers aus deutschen Museen und Sammlungen und erklärten diese als "entartete Kunst".
Zentrales Motiv in seinen Werken ist die Einheit von Mensch und Natur, die er in zahlreichen Aktdarstellungen in Landschaften auszudrücken versucht. Auch beschäftigt er sich immer wieder mit Szenen aus dem Zigeunerleben. Den Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens bildet demnach die Zigeuner-Mappe von 1927, bestehend aus neun farbigen Lithographien.

Zurück zur Übersicht