VAN HAM Kunstauktionen

277. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 27. Mai 2009
Schutzmann. 1928. Öl auf Leinwand. 100 x 75cm. Signiert unten links: O. Nückel. Rückseitig auf Keilrahmen nochmals bezeichnet, datiert und mit Ortsangabe: O.Nückel, München 1928.
Proveniez: Nachlass des Künstlers/ Galerie Petit, Köln 1977 (Rückseitig Galerieaufkleber und Echtheitsgarantie)
Ausstellungen:
Galerie Petit, Köln 1977, Abb. auf Katalogumschlag
Die Zwanziger Jahre in München, Münchener Stadtmuseum 1979, Kat.-Abb. Nr. 664, S. 550.
Ergebnis: € 29.000 (Schätzpreis: € 18.000)

277. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 27. Mai 2009
Schutzmann. 1928. Öl auf Leinwand. 100 x 75cm. Signiert unten links: O. Nückel. Rückseitig auf Keilrahmen nochmals bezeichnet, datiert und mit Ortsangabe: O.Nückel, München 1928.
Proveniez: Nachlass des Künstlers/ Galerie Petit, Köln 1977 (Rückseitig Galerieaufkleber und Echtheitsgarantie)
Ausstellungen:
Galerie Petit, Köln 1977, Abb. auf Katalogumschlag
Die Zwanziger Jahre in München, Münchener Stadtmuseum 1979, Kat.-Abb. Nr. 664, S. 550.
Ergebnis: € 29.000 (Schätzpreis: € 18.000)

 

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Otto Nückel

1888 Köln - 1956


VAN HAM erzielte 2009 einen internationalen Auktionsrekord für Otto Nückel.


Biografie von Otto Nückel

Der Maler, Grafiker, Illustrator und Karikaturist Otto Nückel wurde 1888 in Köln geboren. Zunächst verschlug es ihn nach Freiburg im Breisgau, um dort ein Studium der Medizin aufzunehmen. Dieses brach er allerdings ab, zog nach München und ging dort seiner Leidenschaft für Zeichnungen und Malerei nach und entwickelte sich in dem dortigen fruchtbaren Umwelt – er war Mitglied der Künstlervereinigung Münchner Sezession - künstlerisch weiter.
Aus Protest gegen die konservative Kunstauffassung in der Münchener Künstlergenossenschaft traten 96 Mitglieder aus dieser führenden Künstlervereinigung aus und gründeten am 4. April 1892 den "Verein bildender Künstler Münchens e.V.", der sich nach wenigen Monaten zusätzlich die Bezeichnung "Secession" wählte, Mit der Kurzform "Secession" wurde der Verein bald populär. Nach einigen Schwierigkeiten bei der Findung eines Ausstellungsraumes in München, so dass zuerst eine Ausstellung in Berlin stattfand, veranstaltete die Münchner Sezession schließlich 1893 im eigens dafür errichteten Gebäude an der Prinzregenten-/ Pilotystraße ihre 1.Internationale Kunstausstellung, der hier bis 1912 weitere folgten. Der glücklich gewählte Name "Secession" (Absonderung, Trennung) wurde bald der Begriff für Befreiung, für Freiheit in der Kunst, einer Kulturrevolution, die Musik, Literatur und Architektur gleichermaßen erfasste. München, als Ausgangspunkt des Sezessionismus, festigte seinen internationalen Ruf als Kunstmetropole. Der Boden für die Moderne war bereitet. Bedeutende Künstler wie Matisse besuchten München. Kandinsky und Klee wurden Schüler von Franz von Stuck, einem der Gründungsmitglieder. Viele Sezessionskünstler, so auch Nückel, arbeiteten für die in München herausgegebene satirische Zeitschrift "Simplicissimus".

Nückels Gemälde "Schutzmann" von 1928 fängt die Zeit und das Treiben der durch die Sezession erblühten Kunstmetropole München im Stil der Neuen Sachlichkeit ein, wo er bis zu seinem Tod 1955 lebte.

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