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255. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 6. Juni 2007. Lot 314
"Pariser Scizze". 1912 Lavierte Tuschezeichnung auf Japan-Pergament-Papier. 11/11,6x12,4cm.
Ergebnis: € 27.000 (Schätzpreis: € 20.000)

255. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 6. Juni 2007. Lot 314
"Pariser Scizze". 1912 Lavierte Tuschezeichnung auf Japan-Pergament-Papier. 11/11,6x12,4cm.
Ergebnis: € 27.000 (Schätzpreis: € 20.000)

 

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Moderne Kunst

 

Weitere Werke von Paul Klee

Paul Klee

1879 Münchenbuchsee – 1940 Muralto/Tessin


VAN HAM Kunstauktionen erzielte für eine Tuschezeichnung von Paul Klee bei der 255. Auktion im Juni 2007 einen Spitzenpreis.


Biografie von Paul Klee

Ab 1900 studierte Paul Klee zunächst an der Kunstakademie München bei Franz von Stuck. Aus den Eindrücken seiner Italienreise von 1901 bis 1902 entstanden künstlerische Ideenskizzen. 1902 beschäftigte er sich in Bern überwiegend mit grafischen Arbeiten, die auch die Schwerpunkte seiner ersten Ausstellungen im Jahre 1910 in Bern und Zürich bildeten. Beeinflusst durch Werke Vincent van Goghs und Paul Cézannes widmete sich Klee 1906 in München intensiv der Malerei.
1911 schloss er sich der Gruppe „Der Blaue Reiter“ an, deren Mitglieder Wassily Kandinsky, Franz Marc und August Macke ihm Anregungen verschafften. Unter Robert Delaunays Einfluss, dessen Arbeiten in die zweite Ausstellung des „Blauen Reiter“ aufgenommen worden waren, begann Klee sich mit dem Problem der Farbe auseinander zu setzen.
Ein künstlerischer Wendepunkt vollzog sich während seiner Afrikareise, die er 1914 mit Macke und Moilliet unternahm. Hier entdeckte er den Eigenwert der Farbe in sinnlichen Reizen von Licht, Musik und abstrakten Zeichen, die er später in Aquarellen wie „Vor den Toren von Kairuan“ verarbeitete. Klee hatte die Eigenart, mit mehreren Ausdruckstendenzen gleichzeitig zu arbeiten; so verfolgte er zunächst parallel Kubismus und Orphismus, später Konstruktivismus und Surrealismus.
1920 wurde der Künstler von Walter Gropius an das neu gegründete staatliche Bauhaus nach Weimar berufen, wohin er 1921 übersiedelte. Hier unterrichtete er die Theorie der „Bildnerischen Formenlehre“ und veröffentlichte sein „Pädagogisches Skizzenbuch“. Während der Bauhaus-Jahre gründete Klee zusammen mit Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger und Alexej Jawlensky die Gruppe „Blaue Vier“.
1931 wechselte er an die Düsseldorfer Akademie. Nachdem er von den Machthabern des Nationalsozialismus fristlos entlassen worden war, ließ Klee sich in Bern nieder, wo 1935 eine große Retrospektive seiner Arbeiten gezeigt wurde.
Nach krankheitsbedingter Schaffenspause entstand ab 1937 bis zu seinem Tod ein eigenständiges, von kalligraphischen Zeichen und schweren biomorphen Formen geprägtes Spätwerk. (aus: kunstmarkt.com)

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