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Paul Klee
"Pariser Scizze"

Paul Klee

1879 Münchenbuchsee – 1940 Muralto/Tessin


"Pariser Scizze"

1912 Lavierte Tuschezeichnung auf Japan-Pergament-Papier. 11/11,6x12,4cm.

255. Auktion „Moderne und Zeitgenössische Kunst“ am 6. Juni 2007, Los 314.

Ergebnis: € 27.000

VAN HAM Kunstauktionen erzielte für eine Tuschezeichnung von Paul Klee bei der 255. Auktion im Juni 2007 einen Spitzenpreis.


Biografie von Paul Klee

Schweizerisch-deutscher Maler und Graphiker, Hauptmeister der abstrakten Kunst, studierte in München bei Knirr und Stuck, kam mit den Künstlern des "Blauen Reiter" in Berührung, befreundete sich mit Kandinsky, der Einfluss auf ihn hatte; auf Reisen nach Paris kam er mit Picasso, Apollinaire, Delaunay, dessen Aufsatz über das Licht er (für Waldens "Sturm") übersetzt hat, in Berührung, wurde mit der Malerei Cézannes, van Goghs und Matisses bekannt. 1914 Reise nach Tunis mit Macke und L. Moilliet, die für seine Entwicklung entscheidend war, 1920-31 dem Bauhaus Weimar (später Dessau) angehörend, 1931 Professor der Akademie Düsseldorf, 1933 entlassen, seither in Bern lebend. In seiner Kunst kommt Klee zu einer ersten rein zeichnerischen Stilstufe, in der er groteske Szenen in einer von Kubin und Ensor bestimmten Art schuf; später ging ihm der Sinn für die Farbe auf (Tunisreise), und er gelangte zu einer hintergründigen Zeichensprache für eine vorgestellte Welt; mit unerschöpflicher Fantasie schuf er sich seine eigene Symbolsprache, in der sich auch Klees dichterische und musikalische Fähigkeiten (Klee war Geiger) äußern. Von Paul Klee erschienen: "Pädagogisches Skizzenbuch", 1925; "Tagebücher", hrsg. v. F. Klee, 1956 "Das bildnerische Denken ", hrsg. v. J. Spiller, 1956.

Darmstaedter, Robert; von Hase-Schmundt, Ulrike: Künstlerlexikon. Hamburg 2013: Nikol Verlag.

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