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Rudolf Bauer
Triptych-Symphony: Third Movement

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Rudolf Bauer

1889 Lindenwald - 1953 Deal/New Jersey


Triptych-Symphony: Third Movement

1930-1934. Öl auf Leinwand. 130 x 155,5cm. Stempel des Künstlers verso auf dem Keilrahmen: R. BAUER/ DAS GEISTREICH/ DIE BAUTOKRATIE/ An der Heerstrasse 7/ Berlin-Charlottenburg.
Provenienz: Solomon R. Guggenheim Collection, New York/ Leonard Hutton Gallery, New York (Etikett) Privatsammlung Norddeutschland
Ausstellungen: Art of Tomorrow, Solomon R. Guggenheim Collection of Non-Objective Paintings, New York 1939, Kat.-Nr. 134 
Literatur: Cail, Karole (Hrsg.): The Museum of Non-Objective Paintings - Hilla Rebay and the Origins of the Solomon R. Guggenheim Museum, New York 2009, Abb. 22 S. 39, Abb. 46 S. 65, Abb. 100 S. 161

300. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst" am 1. Juni 2011, Los 335.

Ergebnis: € 610.000

"Wenn es um den deutschen Künstler Rudolf Bauer geht, ist das Auktionshaus Van Ham so etwas wie De Beers für Diamanten: Marktführer und eine sichere Quelle" (Handelsblatt, 9. Dezember 2011)

"In recent years, paintings by Rudolf Bauer (1889-1953) have been consistent top-sellers at the modern art sales of VAN HAM..." (Antiques Trade Gazette, 17.8.2013)

2011 erzielte VAN HAM erneut einen internationalen Auktionsrekord für Rudolf Bauer. Mit einem Ergebnis von 610.000 Euro ist es gelungen, den Markt für Rudolf Bauer innerhalb eines Jahres in eine völlig neue Dimension zu führen und die angelsächsischen Auktionshäuser deutlich zu übertreffen. Das bisher höchste Ergebnis in New York wurde durch VAN HAM erneut verdreifacht.


Biografie von Rudolf Bauer

Der Maler, Grafiker und Karikaturist Rudolf Bauer beginnt sein Studium 1905 an der Kunstakademie in Berlin. Bald bricht er dies ab und bildet sich autodidaktisch weiter. 1915 lernt er Herwarth Walden kennen, in dessen Künstlervereinigung "Der Sturm" er bis 1921 Mitglied ist. Hier zeigt er seine expressionistischen Arbeiten erstmals 1916 in einer Gruppen- und 1917 in einer Einzelausstellung. Zu dieser Zeit begegnet er der Malerin Hilla von Rebay, seiner späteren Lebensgefährtin (1937-1952 Leiterin der Guggenheim-Sammlung). 1918 wird er Mitglied der "Novembergruppe" und 1920 des Künstlerkreises "Der Krater". In dem Jahr erhält er ersten Kontakt in die USA durch die Kunstsammlerin Katherine Sophie Dreier. Über Rebay wird 1927 Solomon R. Guggenheim auf ihn aufmerksam, der nach dem ersten Zusammentreffen 1930 sein Mäzen wird. Während dieses Zeitraums findet Bauer zu einer geometrisch-abstrakten Malweise. Auch gründet er "Das Geistreich", ein Museum für abstrakte Kunst. 1936 reist er zur Eröffnung der Wanderausstellung der Guggenheim-Sammlung im Gibbes Museum of Art, Charleston, in die USA. 1938 kehrt er nach Deutschland zurück. Hier wird er nun von den Nationalsozialisten verfemt - seine Werke wurden 1937 in München als "entartet" zur Schau gestellt - und kurz nach seiner Rückkehr verhaftet. 1939 kann er in die USA emigrieren, wo seine Kunst in der legendären New Yorker Ausstellung "Art of Tomorrow" der Guggenheim-Sammlung zu sehen ist. Anfangs lebt er in New York, dann siedelt er nach Deal über. Er verpflichtet sich, alle zukünftigen Gemälde der Guggenheim-Sammlung zu überlassen. Nach 1940 malt Bauer keine Bilder mehr.

Vertreten unter anderem in: Solomon R. Guggenheim Collection, New York; Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles; Yale University Art Gallery, New Haven/Connecticut.

B.T.

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