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Wassily Kandinsky
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Wassily Kandinsky

1866 Moskau - 1944 Neuilly-sur-Seine


Ohne Titel

1918. Aquarell und Tusche auf Velin. 28,3 x 22,4cm. Monogrammiert und datiert unten links: K (im Halbkreis) 18. Rahmen. 
Provenienz: Galerie Rusche, Köln | Privatsammlung
Literatur: Vivian Endicott Barnett, Kandinsky - Werkverzeichnis der Aquarelle, Band I 1900-1921, München 1992, Wvz.-Nr. 506

289. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst" am 4. Juni 2010, Los 69.

Ergebnis: € 184.500

VAN HAM hat 2010 einen herausragenden Preis für ein Aquarell von Wassily Kandinsky erzielt.


Biografie von Wassily Kandinsky

Russischer Maler, Hauptvertreter der abstrakten Kunst, kam nach Aufgabe seines Berufs (Jurist) 1896 nach München, wurde 1900 Schüler Stucks. Begegnung mit Jawlensky, mit Marc, Macke und Klee, Reisen nach Tunis und Paris, 1911 Mitbegründer des "Blauen Reiters", ging 1914 nach Russland zurück, wurde 1918 Professor der Staatlichen Kunstwerkstätten, 1920 Professor der Universität Moskau. Seit 1922 Professor am Bauhaus Weimar und Dessau, bildete er mit Feininger, Klee und Jawlensky die "Blauen Vier". Lebte ab 1933 in Paris (Neuilly-sur-Seine). Kandinsky ging von der russischen Volkskunst aus, begann um 1910 mit abstrakten Darstellungen (von 1910 stammt "das erste" abstrakte Aquarell Kandinskys), gilt somit als der Begründer der "absoluten " Malerei. In Russland und am Bauhaus wandelte sich sein Stil zu einer gewissen Rigorosität durch die Bevorzugung geometrisch festgelegter Elemente. Schuf die Zyklen "Klänge", 1912 (Holzschnitte) und "Kleine Welten", 1922 (Holzschnitte und Farblithographien). Schriften u. a.: "Über das Geistige in der Kunst", 1912; "Punkt und Linie zu Fläche", 1926; "Regard sur le passé", 1946. Kandinsky ist besonders gut vertreten in München, Städtische Galerie, und Paris, Centre Pompidou. Ferner in Essen, Folkwang-Museum; Hamburg, Kunsthalle; Düsseldorf, Museum; in den Museen Petersburg und Moskau; New York, Museum of Modern Art und Guggenheim Museum; Basel, Zürich.

Darmstaedter, Robert; von Hase-Schmundt, Ulrike: Künstlerlexikon. Hamburg 2013: Nikol Verlag.

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