253. Auktion „Alte Kunst“, 19.-21. April 2007, Lot 1942
"Prise d`habit de Mlle de la Valliere". Signiert und datiert unten links: J. Caraud 1861. Öl auf Leinwand. Doubliert. 116 x 169cm.
Ergebnis: € 25.000
253. Auktion „Alte Kunst“, 19.-21. April 2007, Lot 1942
"Prise d`habit de Mlle de la Valliere". Signiert und datiert unten links: J. Caraud 1861. Öl auf Leinwand. Doubliert. 116 x 169cm.
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Joseph Caraud
1821 – 1905 Cluny
VAN HAM versteigerte auch Werke von Joseph Caraud zu herausragenden Preisen.
Biografie von Joseph Caraud
Joseph Caraud begann 1844 seine künstlerische Laufbahn an der École des Beaux-Arts in Paris unter Abel de Pujol und Charles-Louis Lucien Müller, die sein frühes Schaffen maßgeblich beeinflußten. Dies zeigt sich vor allem in seinen seit 1843 im Salon ausgestellten Werken, die vornehmlich Sujets, inspiriert von seinen Reisen nach Italien und Algerien, zeigten. Ab 1857 jedoch widmete er sich vornehmlich der Genremalerei mit historischen und anekdotischen Szenen aus dem höfischen Leben des 17. Jahrhunderts, insbesondere aus der Periode des Ludwig XIV. und dem Leben der Marie Antoinette. In starkem Kontrast zu seinen zeitgenössischen Künstlerkollegen, interessierte ihn besonders das luxuriöse Leben des französischen Hofes und der gehobenen Bourgeoisie. Inspiriert von den großen Meistern des 18. Jahrhunderts, setzte er historische Begebenheiten theatralisch in Szene und war sehr um die detailgetreue Darstellung, vor allem edler Kostüme und kostbarer Stoffe bemüht.
Hierfür geschätzt und gefeiert, erhielt er neben anderen Preisen u.a. 1859 seine erste Salon-Medaille dritter Klasse sowie 1861 eine weitere der zweiten Klasse. 1867 wurde er mit dem ehrenvollen Titel "Chevalier de la Légion d'Honneur" ausgezeichnet. Während der Weltausstellung in Paris 1889 nahm er eine Bronzemedaille entgegen. Joseph Carauds Werke sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, so u.a. in Cluny (Musée Ochier) und Le Mans (Musée de Tessé) vertreten.
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