263. Auktion "ALte Kunst", 16. Mai 2008, Los 628
Sommer in Arkadien. Monogrammiert und datiert unten links: L.v.H. 19(?)6. Öl auf Leinwand. 89 x 67cm.
Ergebnis: € 67.000 (Schätzpreis: € 50.000)
263. Auktion "ALte Kunst", 16. Mai 2008, Los 628
Sommer in Arkadien. Monogrammiert und datiert unten links: L.v.H. 19(?)6. Öl auf Leinwand. 89 x 67cm.
Ergebnis: € 67.000 (Schätzpreis: € 50.000)
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Ludwig von Hofmann
1861 Darmstadt - 1945 Pillnitz
VAN HAM erzielte für die beeindruckende Darstellung des Sommers in Arkadien von Ludwig von Hofmann einen herausragenden Preis.
Biografie von Ludwig von Hofmann
Ludwig von Hofmann wurde im Oktober 1903 an die Großherzogliche Kunstschule in Weimar berufen. Gemeinsam mit Henry Van de Velde sollte das künstlerische Reformprojekt, das „Neue Weimar“, realisiert werden. Bis 1916 verbrachte er wichtige Lehr- und Schaffensjahre in diesem kulturellen „ Zentrum“, wo er auf zahlreiche andere Künstler, Literaten und Musiker traf. Während dieser Zeit schuf er eines seiner wichtigsten Ensembles, einen sechsstelligen idealistisch-arkadischen Wandbildzyklus, der den gemeinsam mit Henry van de Velde realisierten Museumssaal auf der „Dritten Deutschen Kunstgewerbeausstellung“ 1906 in Dresden schmückte. Das vorliegende Gemälde lässt sich stilistisch in eben diese Jahre 1905/1906 einordnen, in denen sowohl der Wandbildzyklus als auch das vergleichbare Gemälde „Sommer“ (1905) entstanden ist. Diese Arbeiten „entfalten eine symbolistische, ästhetische Wirkung und künden von einer utopistischen Vorstellung, einer zum aktuellen Stand der Zivilisation alternativen Welt. Desgleichen erhitzen seine rythmisierten, entwirklichten Arbeiten immer wieder die Gemüter und erregten aufgrund des von Frankreich inspirierten hellen Kolorits und der lockeren, befreiten Pinselführung großes Aufsehen. (…) (Hofmann) Vermittlerrolle zwischen Jugendstil, Stilkunst und Expressionismus ein.“
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