VAN HAM Kunstauktionen

234. Auktion „Alte Kunst“, 01-03. Juli 2004, Los 1244
"Badefreuden am Strand. Zahlreiche Personen in Strandkörben und im Wasser an der Nordsee". Signiert unten rechts: M. Clarenbach. Öl auf Leinwand. Doubliert. 60 x 80cm.     
Ergebnis: € 27.000 (Schätzpreis: € 5.000)

234. Auktion „Alte Kunst“, 01-03. Juli 2004, Los 1244
"Badefreuden am Strand. Zahlreiche Personen in Strandkörben und im Wasser an der Nordsee". Signiert unten rechts: M. Clarenbach. Öl auf Leinwand. Doubliert. 60 x 80cm.     
Ergebnis: € 27.000 (Schätzpreis: € 5.000)

 

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Max Clarenbach

1880 Neuss – 1952 Köln


VAN HAM Kunstauktionen erzielt regelmäßig neue Rekorde für Werke des Düsseldorfer Malers Max Clarenbach. Dabei sind im Wert am beständigsten die Winterlandschaften an Erft und Niederrhein, wie z.B. die „Verschneite Flusslandschaft“ aus der 253. Auktion im April 2007. Den Auktions-Weltrekord hält dagegen eine luftige Sommerszene „Badefreuden am Strand“, versteigert in der Auktion 234, Juli 2004.


Biografie von Max Clarenbach

Als der bedeutendste Düsseldorfer Maler des beginnenden 20. Jahrhunderts konnte Max Clarenbach schon sehr früh einige seiner Werke direkt an Museen vermitteln. Mit 13 Jahren schon Schüler an der Kunstakademie und schnell in der Landschaftsklasse Eugen Dückers, wird er später dessen Nachfolger. Er durchläuft in seinen frühen Arbeiten aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg Phasen unterschiedlicher Prägung, die sich im Werk wieder finden lassen. Dem Vorbild seines Lehrers folgend, verbringt er viel Zeit an der holländischen Küste und bevorzugt den kräftigen Farbauftrag der Haager Schule. Schon jetzt finden sich Motive und Elemente seines späteren reifen Werkes.
Nach einer Parisreise 1907/08 zeigt er sich vom französischen Spätimpressionismus sehr beeindruckt – zahlreiche luftige und sommerliche Gemälde entstehen. Seine Bedeutung für die Düsseldorfer Künstlerszene verdeutlicht sich in seinem Auftreten als Mitbegründer des „Sonderbundes“.
Mit dem Weltkrieg und einer Besinnung auf die klassische Düsseldorfer Schule etabliert Clarenbach seinen eigenen sog. „Rheinischen Impressionismus“, der die Verbindung der beiden Stilrichtungen bedeutet. Clarenbachs Werke zeichnen sich durch eine konzentriert-ruhige Themenwahl mit gleichzeitigem vorsichtigem Farbauftrag aus.

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