VAN HAM Kunstauktionen

270. Auktion "Alte Kunst", 21. November 2008, Los 762
Bildnis des Herrn Senators Dreesen. 1867. Öl auf Leinwand. Auf Karton gezogen. 41 x 33,5cm
Rückseitig:
Auf dem Rahmen Klebeetikett der Leibl-Ausstellung des Volkswagenwerks von 1954.
Provenienz:
- von Leibl an seine Nichte Frau Dr. Katharina Kirchdorffer, geb. Leibl, Würzburg vererbt;
- Direktor Karl Geim, Nürnberg;
- Galerie Wimmer, München 1954;
- Sammlung Georg Schäfer.
Ausstellungen:
- 15. Ausstellung der Sezession, Berlin 1908, Kat.Nr. 106, S. 24;
- Goetheschule Wolfsburg / Landesgalerie Hannover 1954: W. Leibl, Kat.Nr. 7.
Literatur:
- Mayr, J.: Wilhelm Leibl, Berlin 1906, Abb. S. 166;
- Waldmann, J.: Wilhelm Leibl, Berlin 1930, Nr. 60, S. 107 (hier mit den Maßen 39 x 32cm);
- Röhrl,B.: Wilhelm Leibl (Briefe), Hildesheim 1996, S. 45: "... ds Porträt Dreesens, mit der Feder gezeichnet...".
Ergebnis: € 35.000 (Schätzpreis: € 5.500)

270. Auktion "Alte Kunst", 21. November 2008, Los 762
Bildnis des Herrn Senators Dreesen. 1867. Öl auf Leinwand. Auf Karton gezogen. 41 x 33,5cm
Rückseitig:
Auf dem Rahmen Klebeetikett der Leibl-Ausstellung des Volkswagenwerks von 1954.
Provenienz:
- von Leibl an seine Nichte Frau Dr. Katharina Kirchdorffer, geb. Leibl, Würzburg vererbt;
- Direktor Karl Geim, Nürnberg;
- Galerie Wimmer, München 1954;
- Sammlung Georg Schäfer.
Ausstellungen:
- 15. Ausstellung der Sezession, Berlin 1908, Kat.Nr. 106, S. 24;
- Goetheschule Wolfsburg / Landesgalerie Hannover 1954: W. Leibl, Kat.Nr. 7.
Literatur:
- Mayr, J.: Wilhelm Leibl, Berlin 1906, Abb. S. 166;
- Waldmann, J.: Wilhelm Leibl, Berlin 1930, Nr. 60, S. 107 (hier mit den Maßen 39 x 32cm);
- Röhrl,B.: Wilhelm Leibl (Briefe), Hildesheim 1996, S. 45: "... ds Porträt Dreesens, mit der Feder gezeichnet...".
Ergebnis: € 35.000 (Schätzpreis: € 5.500)

 

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Wilhelm Leibl

1844 Köln - 1900 Würzburg


VAN HAM hat ein herausragendes Ergebnis für das Bildnis des Herrn Senators Dreesen von Wilhelm Leibl erzielt.


Biografie von Wilhelm Leibl

Er zählt zu den wichtigsten Vertretern des Realismus in Deutschland. Bevor Wilhelm Leibl an die Akademie der Künste nach München ging, absolvierte er eine Schlosserlehre in seiner Geburtsstadt Köln. Der Schüler von Alexander Strähuber, Arthur Georg von Ramberg und Carl Theodor von Piloty befasste sich intensiv mit flämischen Meistern, bevor er den „Leibel-Kreis“ gründete. Zu dieser Künstler-Gruppe zählten Theodor Alt, Johann Sperl, Rudolf Hirth du Frênes, wie auch später Hans Thoma, Carl Schuch und Wilhelm Trübner. Zur gleichen Zeit machte Leibl Bekanntschaft mit Gustave Courbet – eine Begegnung, die großen Einfluss auf sein Werk hatte. Wegen der künstlerischen Entwicklungen in Frankreich ging er für kurze Zeit nach Paris, jedoch zog er sich bald zurück, um den Rest seines Lebens auf dem Land in Bayern zu leben. Wilhelm Leibl grenzte sich vom romantischen Idealismus der Gründerzeit ab. Seine Bilder zeigen meistens Menschen.

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