290. Auktion „Photographie“, 16. Juni 2010, Lot 126
August Sander. "Sänger u. Schauspieler".
Um 1928. Vintage. Gelatinesilberabzug. 23,5 x 15,8cm. Prägestempel des Photographen in der linken unteren Bildecke. Rückseitig mit Bleistift betitelt und Nummernvermerk. Bildecken und -kanten bestoßen. Rückseitig Reste ehemaliger Montierung.
Publiziert in: August Sander. Menschen des 20. Jahrhunderts. Bd. V Die Künstler. Hrsg.: Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur. Bearbeitet und neu zusammengestellt von Susanne Lange, Gabriele Conrath-Scholl, Gerd Sander. München; Paris; London: Schirmer/Mosel, 2002. Abb. S. 51 (dort betitelt: "Der Tenor" [Leonardo Aramesco]).
Ergebnis: € 52.500 (Schätzpreis: € 3.500)
290. Auktion „Photographie“, 16. Juni 2010, Lot 126
August Sander. "Sänger u. Schauspieler".
Um 1928. Vintage. Gelatinesilberabzug. 23,5 x 15,8cm. Prägestempel des Photographen in der linken unteren Bildecke. Rückseitig mit Bleistift betitelt und Nummernvermerk. Bildecken und -kanten bestoßen. Rückseitig Reste ehemaliger Montierung.
Publiziert in: August Sander. Menschen des 20. Jahrhunderts. Bd. V Die Künstler. Hrsg.: Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur. Bearbeitet und neu zusammengestellt von Susanne Lange, Gabriele Conrath-Scholl, Gerd Sander. München; Paris; London: Schirmer/Mosel, 2002. Abb. S. 51 (dort betitelt: "Der Tenor" [Leonardo Aramesco]).
Ergebnis: € 52.500 (Schätzpreis: € 3.500)
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August Sander
1876 Herdorf – 1964 Köln
VAN HAM Kunstauktionen erzielte für die Photographie "Sänger und Schauspieler" von August Sander in der 290. Auktion im Mai 2010 einen Rekordpreis.
Biografie von August Sander
August Sander arbeitete zunächst als Haldenjunge in einer Herdorfer Eisenerzgrube. Nach einer zufälligen Begegnung mit einem Siegener Berufsphotographen entschloss er sich, ebenfalls Photograph zu werden. Bereits 1902 leitete er die Photographische Kunstanstalt Greif in Linz a.D./Österreich. 1910 gründete er ein eigenes Atelier in Köln. Dort hatte er intensiven Kontakt zu Kölner Künstlern, insbesondere zu dem Kreis der „Kölner Progressiven“. In den 1920er Jahren entwickelte August Sander sein Mappenwerk: Eine Typologie der deutschen Gesellschaft unter dem Titel „Menschen des 20. Jahrhunderts“. 1929 erschien als Vorausschau auf dieses umfangreiche Werk die Publikation „Antlitz der Zeit“, deren Restauflage 1934 beschlagnahmt wurde. Ab 1942 zog August Sander mit seinem Archiv schrittweise nach Kuchhausen im Westerwald um, sein Kölner Wohnhaus wurde 1944 durch Bombenangriffe zerstört.
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