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Henri Cartier-Bresson
"Brussels"

Henri Cartier-Bresson

(1908 Chanteloup-en-Brie - 2004 Paris)


"Brussels"

1932. Späterer Gelatinesilberabzug. Passepartout. 24,3 x 36cm (30 x 39,8cm). Rechts unterhalb des Bildes mit schwarzem Filzstift signiert. 
Publiziert in: Peter Galassi: Henri Cartier-Bresson. Die frühen Photographien. Ausstellungskat. Museum of Modern Art, New York. München: Schirmer/ Mosel 1987/2007. Abb. S. 75.

301. Auktion "Photographie" am 10. Juni 2011, Los 1040.

Ergebnis: € 16.250

VAN HAM Kunstauktionen erzielt regelmäßig sehr gute Ergebnisse für Henri Cartier-Bresson.


Biografie von Henri Cartier-Bresson

Französischer Fotograf, Filmemacher, Zeichner. 1927/28 Studium der Malerei bei André Lhote; beschäftigte sich seit 1930 mit Reportagefotografie. 1935 lernte er in den USA den Fotografen Paul Strand kennen und begann mit ihm Filme zu drehen. Danach Regieassistent bei Jean Renoir. Freundschaft mit Alberto Giacometti, den Cartier-Bresson als seinen Lehrer betrachtet. Während des 2. Weltkriegs Film- und Bildberichterstatter der französischen Armee; 1940 Gefangenschaft in Deutschland, 1943 Flucht. Cartier-Bresson dokumentierte fotografisch die Befreiung von Paris; drehte den Film Le Retour über die Heimkehr französischer Kriegsgefangener. Außerdem Porträtaufnahmen von Künstlern wie Matisse, Bonnard, Braque und Claudel. 1947 Mitbegründer der Agentur Magnum Photos in Paris und New York (mit Robert Capa, David Seymour, George Rodger u.a.). Sein individueller, vom Surrealismus beeinflusster Stil prägte den internationalen Bildjournalismus nachhaltig. Als Verfechter der unauffälligen Kleinbildkamera ist Cartier-Bresson ein Meister im Einfangen des »entscheidenden Augenblicks«.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

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