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Berliner Aufsatzschale.
Berlin. 1837-44.

Berliner Aufsatzschale.

Berlin. KPM. 1837-44.


Berliner Aufsatzschale

Berlin. KPM. 1837-44. Porzellan, farbig und gold staffiert. Fein gearbeitete Bronzemontierung. Flache runde Schale in Drehmontierung auf glatt ansteigendem Fuß. Fahne und Steigbord mit gekehlten Zungen. Auf Fahne runde Goldmedaillons und Weinranken mit fein radiertem Dekor auf brombeerrotem Fond. In Spiegel blütenartige Rosette auf Hellblau. Der Fuß mit entsprechendem geometrischen Dekor in Gold und Rot. Höhe 38cm/ + 58cm. Zustand B. Zeptermarke mit KPM. Auf der Schalenunterseite Reste eines alten Klebeetiketts mit handschriftlicher Notiz '...tsdam Longrée ...'.

Literatur: Baer, Winfried; Baer Ilse: ...auf Allerhöchsten Befehl..., Königsgeschenke aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin-KPM, Berlin 1983, S.14f.

Provenienz: Die vorliegende Aufsatzschale war laut Einlieferer ein Geschenk der Zarin Alexandra Fjodorowna von Russland (1798-1860) an ihre Hofdame Mademoiselle Gudin.

310. Auktion "Europäisches Kunstgewerbe" am 12. Mai 2012, Los 1488.

Ergebnis € 20.000

VAN HAM erzielt sehr gute Ergebnisse für Porzellan aus der Manufaktur KPM.


Historie "Berliner Aufsatzschale."

In der königlichen Porzellanmanufaktur wurden ab 1925 vor allem große Vasen mit Vedutenmalerei im Auftrag Friedrich Wilhelm III. und dann Friedrich Wilhelm IV. als königliche Geschenke gefertigt. Seit 1829 reihten sich zudem große Aufsatzschalen, wie die hier vorliegende, in diese Aufträge mit ein: 'In diesem reichhaltigen Angebot spielen auch Schalen bis zu einem Durchmesser von 30 Zoll (78,6 cm) eine wichtige Rolle, unter anderem die Modelle: 'extra große canelierte Schale', 'Confect Schale auf Delphin', 'Schale zum Drehen auf vergoldetem Laubfuß', 'große kronprinzliche Schale auf hohem rundem Fuß' ...'. (Baer, 1983, S.14f.).

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