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276. Auktion "Europäisches Kunstgewerbe und Schmuck", 16. Mai 2009
Kronenterrine, sogenanntes Drüselkästchen der Maria Josepha.
Meißen. 19.Jh. Entwurf J.J. Kaendler 1738.
Porzellan. Farbig, goldstaffiert. Meisterlich gearbeitete ovale mehrfach verkröpfte Form . Doppelwandig und ornamental durchbrochen. Volutenfüße. Seitlich Frauenbüste als Griffe. Am Rand zwischen Girlanden sitzende Putten bzw. Paradekissen mit Herrscherinsignien. In Reserven ideale Stadtansichten. Entsprechend gestalteter Deckel, aufgelegte Kartuschen mit dem Chursächsischen Wappen bzw. Jagdszenen. Als Bekrönung zwei liegende Putten die Krone haltend. Innen Vergoldet, bzw. die Deckelunterseite mit Blumenrelief. 20,5x26x17cm. Schwertermarke.
Ergebnis: € 16.800 (Schätzpreis: € 6.000)

276. Auktion "Europäisches Kunstgewerbe und Schmuck", 16. Mai 2009
Kronenterrine, sogenanntes Drüselkästchen der Maria Josepha.
Meißen. 19.Jh. Entwurf J.J. Kaendler 1738.
Porzellan. Farbig, goldstaffiert. Meisterlich gearbeitete ovale mehrfach verkröpfte Form . Doppelwandig und ornamental durchbrochen. Volutenfüße. Seitlich Frauenbüste als Griffe. Am Rand zwischen Girlanden sitzende Putten bzw. Paradekissen mit Herrscherinsignien. In Reserven ideale Stadtansichten. Entsprechend gestalteter Deckel, aufgelegte Kartuschen mit dem Chursächsischen Wappen bzw. Jagdszenen. Als Bekrönung zwei liegende Putten die Krone haltend. Innen Vergoldet, bzw. die Deckelunterseite mit Blumenrelief. 20,5x26x17cm. Schwertermarke.
Ergebnis: € 16.800 (Schätzpreis: € 6.000)

 

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Meissner Kronenterrine sogenanntes Drüselkästchen der Maria Josepha

VAN HAM erzielt sehr gute Ergebnisse für außergewöhnliche Meißen Objekte.


Biografie von Meissner Kronenterrine sogenanntes Drüselkästchen der Maria Josepha

In Kaendlers Arbeitsbericht hat sich folgende Notiz vom 6 Oktober 1738 erhalten: "1 sehr mühsames Drüsel Kästgen, welches für Ihro Majt. die Königin bestellet worden. Es ist solches von ziemlicher Größe um und um aufs sauberste verkröpfet, auf das Verkröpfte aber um und um saubere Zieraten flach poussiret, welche nachgehends durchbrochen kommen, hinter den durchbrochenen sind wieder andere Ornamente zu sehen". Daraus geht hervor, dass dieses Prunkgefäß ursprünglich für Maria Josepha, der Gemahlin August III., von Kaendler entworfen wurde.
Es diente zum "Aufbewahren ausgezupfter, zu Stickereien und dergleichen zu verwendender Fädchen"(Zimmermann 1926, S.140). Später wurde die Terrine in verschiedenen Varianten auch für andere Auftraggeber gefertigt. Das Schloßmuseum in Schwerin verwahrt ein Exemplar mit dem mecklenburgischen Wappen.

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