VAN HAM Kunstauktionen

294. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 18. November 2010, Los 1302 Messkelch des Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht, Fürstbischof zu Paderborn
Silber, vergoldet. Sechspassiger, mehrfach gestufter Fuß. Schaft mit glattem Nodus. Kuppa in durchbrochener Manschette sitzend. Auf Boden feine Gravur des Fürstbischöflichen Wappen mit Jahreszahl 1699. {Beil.:} Patene und Kelchlöffel. Silber, vergoldet. In originalem Futteral. Höhe 22,5cm. Ca. 555g. Zustand A. Vergoldung der Kuppa leicht berieben. Beschau für Paderborn, Meistermarke I.S. (Johan Stüker, wohl 1686-1733, Scheffler Rheinland-Westfalen, Nr.1136). Provenienz: Schloss Wehrden, Beverungen.
Ergebnis: € 22.500 (Schätzpreis: € 5.000)

294. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 18. November 2010, Los 1302 Messkelch des Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht, Fürstbischof zu Paderborn
Silber, vergoldet. Sechspassiger, mehrfach gestufter Fuß. Schaft mit glattem Nodus. Kuppa in durchbrochener Manschette sitzend. Auf Boden feine Gravur des Fürstbischöflichen Wappen mit Jahreszahl 1699. {Beil.:} Patene und Kelchlöffel. Silber, vergoldet. In originalem Futteral. Höhe 22,5cm. Ca. 555g. Zustand A. Vergoldung der Kuppa leicht berieben. Beschau für Paderborn, Meistermarke I.S. (Johan Stüker, wohl 1686-1733, Scheffler Rheinland-Westfalen, Nr.1136). Provenienz: Schloss Wehrden, Beverungen.
Ergebnis: € 22.500 (Schätzpreis: € 5.000)

 

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Messkelch des Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht Fürstbischof zu Paderborn

Paderborn. Datiert 1699. Johan Stüker


VAN HAM versteigert regelmäßig große Sammlungen mit berühmten Provenienzen.


Historie "Messkelch des Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht Fürstbischof zu Paderborn"

Von der Hand Johan Stükers sind mehrere Messkelche und weiteres Altargerät erhalten. Unter anderem werden sie im Dom von Paderborn und in Sankt Nicolai in Höxter verwahrt. Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht (1625-1704) wurde am 15. September 1683 von dem Paderborner Domkapitel zum Fürstbischof gewählt. Dieses Amt sollte er einundzwanzig Jahre inne halten. Im Jahre 1699, das Jahr in das auch der hier vorliegende Kelch datiert ist, wurde die von ihm in Auftrag gegebene Kirche "Hl. Familie und Hl. Stephanus" geweiht. Ebenso wie Schloß Wherden, der nahe gelegene Wohnsitz des Fürstbischofs, wurde sie nach Plänen des Architekten Ambrosius von Oelde erbaut.

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