VAN HAM Kunstauktionen

283. Auktion, "Europäisches Kunstgewerbe und Schmuck", 21. November 2009
Rauchquarz. Vergoldete Silbermontierung. Achtkantiger, leicht ansteigender Fuß. Zweigeteilter Schaft mit Nodi. Entsprechende achtkantige Tülle. Montierung mit Blattwerk. Höhe 17 cm.
Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
Literatur:Syndram, Dirk (Hg.): Naturschätze, Kunstschätze, Bielefeld 1991, für Typus vgl. S.92, Abb.56.
Ergebnis: € 16.250 (Schätzpreis: € 10.000)

283. Auktion, "Europäisches Kunstgewerbe und Schmuck", 21. November 2009
Rauchquarz. Vergoldete Silbermontierung. Achtkantiger, leicht ansteigender Fuß. Zweigeteilter Schaft mit Nodi. Entsprechende achtkantige Tülle. Montierung mit Blattwerk. Höhe 17 cm.
Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
Literatur:Syndram, Dirk (Hg.): Naturschätze, Kunstschätze, Bielefeld 1991, für Typus vgl. S.92, Abb.56.
Ergebnis: € 16.250 (Schätzpreis: € 10.000)

 

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Seltenes Paar Rauchquarz-Leuchter

VAN HAM erzielt regelmäßig sehr gute Ergebnisse für silberne Leuchter.


Historie "Seltenes Paar Rauchquarz-Leuchter"

"Im Zuge der Renaissance mit ihrer Rückbesinnung auf die Antike erfuhr die Steinschneidekunst einen neuen Aufschwung. [.] Die Zentren liegen in Italien; neben Venedig nahm insbesondere Mailand mit den Familien der Saracchi und Miseroni eine Sonderstellung ein. Gegen 1600 wird durch die Berufung von Ottavio Miseroini an den kaiserlichen Hof Prag stilbildend. Auch im süddeutschen und sächsischen Raum werden Schleifmühlen gegründet. Um 1600 entsteht auf Wunsch des Herzogs von Württemberg eine qualitätvolle Werkstatt in Stuttgart, ebenso sind Steinschneider in Nürnberg, Augsburg, und etwas später in Dresden tätig. Die erlesenen Steine waren auf Grund ihrer Seltenheit und der hohen Kosten für Transport und Verarbeitung nur einem kleinen, finanzkräftigen Sammlerkreis erschwinglich und dementsprechend Repräsentationsstücke. Die Sammelgebiete der Kunst- und Wunderkammern - naturalia, articialia und scientifica - vereinen sich in diesen Gefäßen: das 'Naturwunder' war zugleich Kunstschatz; die Edelsteine, in der Astrologie mit Planeten und Tierkreiszeichen in Verbindung gebracht, kamen einem wachsenden Interesse an kosmologischen Zusammenhängen entgegen."
Aus: Ausst.-Kat.: 'Für Baden gerettet', Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Karlsruhe 1996, S.54, Nr.21.

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