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247. Auktion "Alte Kunst", 6.-8. April 2006, Los 1793
Studie eines abgestorbenen Baumes. Datiert und bezeichnet oben rechts: den 6 t October/1815/ Abreise von Greifsw[ald]. Bleistift auf Velin. Wasserzeichen: [JWHA]TMAN. 18 x 10,6cm. 
Rückseitig: Bezeichnet unten links mit Bleistift: Caspar David Friedrich f zu Dresden d. 7 Mai 1840 (Nachlaßvermerk Johan Christian Dahl).
Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
Ergebnis: € 82.000 (Schätzpreis: € 10.000)

247. Auktion "Alte Kunst", 6.-8. April 2006, Los 1793
Studie eines abgestorbenen Baumes. Datiert und bezeichnet oben rechts: den 6 t October/1815/ Abreise von Greifsw[ald]. Bleistift auf Velin. Wasserzeichen: [JWHA]TMAN. 18 x 10,6cm. 
Rückseitig: Bezeichnet unten links mit Bleistift: Caspar David Friedrich f zu Dresden d. 7 Mai 1840 (Nachlaßvermerk Johan Christian Dahl).
Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
Ergebnis: € 82.000 (Schätzpreis: € 10.000)

 

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Caspar David Friedrich

1774 Greifswald – 1840 Dresden


VAN HAM erzielt Rekordpreise für Zeichnungen Caspar David Friedrich. Neben der "Baumstudie" erzielte VAN HAM in der 247. Auktion für die "Reetgedeckte Kate und Mann mit Pfeife am Zaun" einen Rekordpreis von 75.000 Euro.


Biografie von Caspar David Friedrich

Caspar David Friedrich prägte als Maler und Zeichner die Kunstwelt der deutschen Frühromantik in dem Maße wie kaum ein anderer. 1774 geboren, erhielt C. D. Friedrich im Alter von sechzehn Jahren seinen ersten Zeichenunterricht bei Johann Gottfried Quistorp. Aus dieser Zeit stammt offenbar seine Faszination von der heimatlichen Landschaft sowie Naturphänomenen, die sein Oeuvre Zeit seines Lebens thematisch beherrscht. Seine zeichnerischen Fähigkeiten baute Friedrich bald darauf an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen aus und beschloss seine Ausbildung schließlich an der Akademie zu Dresden.
Eine Besonderheit im Leben Friedrichs als Kunstschaffender lag darin, dass er der Generation angehörte, die erstmals ihren Unterhalt nicht mit  Auftragsmalerei verdiente, sondern auf dem freien Markt – das Galeriewesen war im Entstehen – ihr Glück versuchte.
Seine realistisch gemalten, dennoch wohl arrangierten, ruhigen Landschaftsausschnitte werden durch metaphysische Empfindungen ergänzt und erwecken durch ihre Transluzenz einen der Welt entrückten Eindruck.
Sowohl Farbwahl als auch Komposition, in diesem Zusammenhang sei beispielsweise auf Friedrichs berühmte Rückenfiguren verwiesen, geben immer wieder Anlass zu Spekulationen über eine versteckte Symbolik oder allegorische Bezüge zur damals aktuellen Zeitgeschichte.
Ein Schlaganfall im Jahr 1835 war ausschlaggebend für die Beendigung der künstlerischen Laufbahn Friedrichs. Fünf Jahre später verstarb er in Dresden.

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