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250. Auktion "Alte Kunst", 16.-18. November 2006, Los 1087
Satyrn und Nymphen. Studie zur formatgleichen Kupfertafel in der Alten Pinakothek München (Bayerische Staatsgemäldesammlung, Inv. Nr. 1579). Die im Vergleich mit dieser vor allem die Figuren des Mittelgrundes leicht variiert. Thematisch bezieht sich das Blatt auf die Geschichte von Pan und Syrinx aus den Ovidschen Metamorphosen. Lavierte Tuschezeichnung mit Rötel und weiß gehöht, auf ocker grundiertem Papier. Geglättete vertikale Falz. Mit älterem geripptem Papier kaschiert. 23,5 × 32 cm. Im Queroval. 
Bisher unbekannte, in der einschlägigen Literatur nicht aufgeführte, bedeutende Zeichnung von hervorragender Qualität eines der führenden Meister der Prager Hofkunst unter Kaiser Rudolf II. um 1600, von dessen Hand lediglich etwa 90 Zeichnungen gesichert sind.
Ergebnis: € 202.000 (Schätzpreis: € 14.000)

250. Auktion "Alte Kunst", 16.-18. November 2006, Los 1087
Satyrn und Nymphen. Studie zur formatgleichen Kupfertafel in der Alten Pinakothek München (Bayerische Staatsgemäldesammlung, Inv. Nr. 1579). Die im Vergleich mit dieser vor allem die Figuren des Mittelgrundes leicht variiert. Thematisch bezieht sich das Blatt auf die Geschichte von Pan und Syrinx aus den Ovidschen Metamorphosen. Lavierte Tuschezeichnung mit Rötel und weiß gehöht, auf ocker grundiertem Papier. Geglättete vertikale Falz. Mit älterem geripptem Papier kaschiert. 23,5 × 32 cm. Im Queroval. 
Bisher unbekannte, in der einschlägigen Literatur nicht aufgeführte, bedeutende Zeichnung von hervorragender Qualität eines der führenden Meister der Prager Hofkunst unter Kaiser Rudolf II. um 1600, von dessen Hand lediglich etwa 90 Zeichnungen gesichert sind.
Ergebnis: € 202.000 (Schätzpreis: € 14.000)

 

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Joseph Heintz d.Ä.

1564 Basel – 1609 Prag


VAN HAM erzielte einen Rekordpreis für ein bis dato unbekanntes Werk von Joseph Heintz d.Ä.


Biografie von Joseph Heintz d.Ä.

Das Werk des Schweizers Joseph Heintz d.Ä. ist geprägt durch die unterschiedlichen Stationen, an denen er sein Leben verbrachte. Nach Absolvenz einer Malerlehre in Basel, sammelte er Eindrücke in Rom und Venedig, die sowohl in der barocken Formgebung als auch in den manieristischen Zügen seines Oeuvres reflektiert werden. Dieses besteht neben Gemälden und Handzeichnungen, wie jener Gouache „Satyrn und Nymphen“, auch aus architektonischen Entwürfen. So konzipierte Heintz nach wechselnden Tätigkeiten u. a. in Prag um 1600 die Gestaltung der Barockfassade des Zeughauses in Augsburg mit. 
Die Sujets seines malerischen Schaffens beziehen sich zum Großteil auf mythologische, allegorische oder religiöse Szenen.

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