224. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 24. Mai 2003, Lot 515 "Gartenzwerg". 1969. Öl auf Gips und Schokolade. 38x22cm.
Ergebnis: € 22.000 (Schätzpreis: € 2.500)
224. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 24. Mai 2003, Lot 515 "Gartenzwerg". 1969. Öl auf Gips und Schokolade. 38x22cm.
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Dieter Roth
1930 Hannover – 1998 Basel
VAN HAM Kunstauktionen erzielte für ein Objekt von Dieter Roth bei der 224. Auktion im Mai 2003 einen Spitzenpreis.
Biografie von Dieter Roth
Nach seiner Lehre beim Graphiker Friedrich Wüthrich in Bern ging Dieter Roth Mitte der fünfziger Jahre nach Kopenhagen und entwarf dort Muster für Textilien. 1958 begab sich Roth in die USA nach Philadephia an die School of Art. Als er die dort erhoffte Stelle nicht erhielt, entschloss er sich, sein Glück in New York zu versuchen. Über die Vermittlung des Schweizers Herbert Matter erhielt er einen Lehrauftrag an der Yale University und später eine Stelle in der Reklameabteilung der Geigy-Versuchslaboratorien in Yonkers bei New York. Zwischenzeitlich kehrte Roth wieder nach Europa zurück.
Bei späteren Aufenthalten in New York lernte Roth die Künstler der Fluxus- Bewegung kennen, doch teilte er in einigen Punkten nicht ihre Auffassung. Dieter Roth nahm in den 60er Jahren an Happenings und Fluxusveranstaltungen teil. Er kreierte organische Kunstobjekte, die einem Prozess der allmählichen Veränderung und des Zerfalls unterlagen wie seine Schokoladen- bzw. Schimmelobjekte. Zusammen mit Daniel Spoerri und André Thomkins fertigte er Werke der Eat Art an. Dieter Roth produzierte zuweilen 100 Bilder am Tag. Mit „Literaturwürsten“ und „Schimmelbildern“ brach er von den zwei Dimensionen der Graphik in die Räumlichkeit auf. Aufmerksam geworden durch die Literaturwürste begann eine jahrelange künstlerische Freundschaft mit Richard Hamilton, die sich auch in den Werken beider Künstler wiederspiegelt.
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