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Hans Hartung
"Komposition". T 1960-6

Hans Hartung

1904 Leipzig – 1989 Antibes


"Komposition". T 1960-6

1960. Acryl und Kreiden in Vinyl auf Leinwand auf Hartfaser und Keilrahmen aufgezogen. 40x105cm. Signiert und datiert unten rechts: Hartung 60. 

241. Auktion „Moderne und Zeitgenössische Kunst“ am 9. Juni 2005, Los 299.

Ergebnis: € 49.000

VAN HAM Kunstauktionen erzielte für ein Gemälde von Hans Hartung bei der 241. Auktion im Juni 2005 einen Spitzenpreis.


Biografie von Hans Hartung

Deutsch-französischer Maler, Grafiker, Zeichner, Fotograf. Studium: u. a. 1924-25 Staatliche Akademie für grafische Künste und Buchkunst, Leipzig; 1925-27 Akademie der Bildenden Künste Dresden; anschließend in Paris bei Fernand Léger und A. Lhote. Lebt an verschiedenen Orten in Europa; 1935 Flucht nach Paris; 1938/39 Mitarbeiter des spanischen Bildhauers Julio González, der ihn zu eigenen Skulpturen anregt. Auf französischer Seite Teilnahme am 2. Weltkrieg; schwer verwundet verliert er ein Bein. Ab 1946 französische Staatsbürgerschaft. - Hartung gilt als künstlerischer Erneuerer und bedeutender deutscher Maler der Nachkriegszeit. Schon vor dem 2. Weltkrieg gestisch abstrakt malend, entwickelt er nach 1945 eine dynamisch gestische Malerei und wird einer der wichtigsten Vertreter des europäischen Informel. Charakteristisch sind spontane zeichenhafte Linienkompositionen, die das Spannungsverhältnis zwischen Farbfläche und Linie ausloten.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

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