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Jonathan Meese
"Der Pseudomönch des netten Handwerks"

Jonathan Meese

1970 Tokyo


"Der Pseudomönch des netten Handwerks"

2006. Collagierte Mischtechnik (Öl, Kunstharz, Farbdrucke und textiler Taschengurt). Leinwand. 210 x 140,5cm. Monogrammiert und datiert unten rechts JM / 2006. Verso oben links signiert und datiert: JMeese / 2006. Hier oben rechts betitelt. Mehrfach auf dem Keilrahmen bezeichnet: Mee/M 1152: Rahmen.

306. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst" am 1. Dezember 2011, Los 118.

Ergebnis: € 47.500

VAN HAM Kunstauktionen erzielte ein sehr gutes Ergebnis für dieses Werk von Jonathan Meese.


Biografie von Jonathan Meese

Deutscher Maler, Bildhauer, Installations- und Performancekünstler. Mit 22 Jahren erste autodidaktische Beschäftigung mit bildender Kunst. Studium:1995-98 Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei F. E. Walther (ohne Abschluss). Meese gestaltet multimediale, oft mit extremer performativer Selbstinszenierung kokettierende Malerei, Assemblagen und Rauminstallationen, die sich auf meist aggressive, provokative, z. T. dezidiert kunstfeindliche Weise mit deutscher Mythologie und Geschichte (v. a. des Nationalsozialismus), aber auch mit allgemeinen Ängsten, Depressionen und zwanghaft-neurotischen Persönlichkeiten wie dem Marquis de Sade auseinandersetzen (Ahoi der Angst, Berlin Biennale, 1998; Maldoror-Turm, 2000/03; Erzstaat Atlantisis, Remagen, 2009). Zahlreiche Kooperationen mit anderen Künstlern, u. a. mit Daniel Richter (Die Peitsche der Erinnerung, 2006), J. Immendorff und A. Oehlen. Werke: Hamburg, Sammlung Falckenberg; Mönchengladbach, Museum Abteiberg; Paris, Centre Pompidou.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

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