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Markus Lüpertz
"Ähre dithyrambisch"

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Markus Lüpertz

1941 Liberes (Böhmen)


"Ähre dithyrambisch"

1971. Öl auf Leinwand. 160 x 130cm. Signiert unten rechts: MARKUS

255. Auktion „Moderne und Zeitgenössische Kunst“ am 6. Juni 2006, Los 367.

Ergebnis: € 156.500

VAN HAM Kunstauktionen erzielte für das signierte Werk von Markus Lüpertz „Ähre dithyrambisch“ bei der 255. Auktion im Juni 2007 einen Rekordpreis.


Biografie von Markus Lüpertz

Lebt in Berlin, Düsseldorf, Karlsruhe und Florenz, deutscher Maler, Bildhauer. Studium: 1956-61 Werkkunstschule Krefeld bei Laurens Goosens. Seit 1962 in Berlin; entwickelt mit Bezug auf Friedrich Nietzsche die sogenannte dithyrambische Malerei mit schlichten figurativen Darstellungen in neoexpressiver Manier (Serie Donald Duck, ab 1983). 1972 Villa Romana-Preis; Aufenthalt in Florenz, wo Lüpertz seine monumentalen, symbolträchtigen, öffentlich kontrovers diskutierten "Deutschen Motive " mit Stahlhelm oder Flaggen malt (Schwarz Rot Gold, 1974). 1977-84 entstehen an der Kunst der 1950er Jahre orientierte Abstraktionen, ab 1985 wieder figurative, z. T. mit kunsthistorischen Zitaten bzw. Paraphrasen arbeitende Werke (u. a. nach Poussin), 1993-97 der Zyklus Männer ohne Frauen - Parsifal, ab 1997 u. a. Landschaften und die Serie Vanitas (1999). Auch expressiv-figurative Skulpturen (Apoll, 1989), Bühnenbilder, Kirchenfenster, Gedichte und Prosatexte. Ab 1986 Professor, 1988-2009 Rektor der Kunstakademie Düsseldorf. 2009-10 Retrospektive in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn. Wird wegen seiner Selbstinszenierung als Genie auch ironisch als moderner "Malerfürst" bezeichnet. Werke: Bonn, Kunstmuseum; Düsseldorf, Kunstsammlung NRW; München, Pinakothek der Moderne.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

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