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248. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 31. Mai 2006, Lot 307
Ohne Titel. 1988. Acryl und Öl auf Leinwand. 120 x 100cm.
Ergebnis: € 112.500 (Schätzpreis: € 80.000)

248. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 31. Mai 2006, Lot 307
Ohne Titel. 1988. Acryl und Öl auf Leinwand. 120 x 100cm.
Ergebnis: € 112.500 (Schätzpreis: € 80.000)

 

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Zeitgenössiche Kunst

 

Weitere Werke von Martin Kippenberger

Martin Kippenberger

1953 Dortmund – 1997 Wien


VAN HAM Kunstauktionen erzielte für das Werk von Martin Kippenberger „Ohne Titel“ bei der 248. Auktion im Mai 2006 einen Spitzenpreis.


Biografie von Martin Kippenberger

Martin Kippenberger zeigte schon als Kind eine besondere künstlerische Begabung. 1972 begann er ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Arnold Hauser und dem Installationskünstler Franz Erhard Walther.
1981 entstanden erste farbige Bildserien während seiner Arbeitsaufenthalte im Schwarzwald und in Stuttgart. Ab 1983 hatte er einen festen Wohnsitz in Köln und es folgten erste Entwürfe zu Skulpturen. 1988 zog er mit Albert Oehlen nach Spanien und beschäftigte sich dort hauptsächlich mit Malerei. Kippenberger trat eine Gastprofessur an der Staedelschule in Frankfurt an. 1992 unterrichtete er in Kassel an der Gesamthochschule und war Professor der „erfreulichen Klasse Kippenberger“.
Kippenbergers Werk umfasst Zeichnungen, Bilder, Skulpturen, Performance und Installationen, sowie von ihm gestaltete Künstlerbücher, Kataloge, Plakate und Einladungskarten. Mit seinem kultivierten Dilettantismus vertritt er einen naiven Subjektivismus. In der Tradition des Dadaismus und Fluxus arbeitet er konsequent an der Demontage des traditionellen Kunstbegriffs.
Oft wollte er mit seinen Werken bewusst provozieren und herrschende Leitmotive hinterfragen. Seine spöttischen Bildfindungen, kombiniert mit Nonsenstexten, überschreiten gezielt die Grenzen des guten Geschmacks. Kippenberger starb 1997 an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. (aus: Kunstmarkt.com)

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