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255. Auktion, "Moderne und Zeitgenöss. Kunst", 6. Juni 2007, Lot 68
"Rote Basis". 1959. Öl auf Leinwand. 33,5 x 33,5cm. Signiert, datiert und betitelt rückseitig auf Keilrahmen: max bill, zürich, rote basis, 1959. Auf rückseitiger Leinwand nochmals signiert und datiert: bill 1959.
Ergebnis: € 40.500 (Schätzpreis: € 14.000)

255. Auktion, "Moderne und Zeitgenöss. Kunst", 6. Juni 2007, Lot 68
"Rote Basis". 1959. Öl auf Leinwand. 33,5 x 33,5cm. Signiert, datiert und betitelt rückseitig auf Keilrahmen: max bill, zürich, rote basis, 1959. Auf rückseitiger Leinwand nochmals signiert und datiert: bill 1959.
Ergebnis: € 40.500 (Schätzpreis: € 14.000)

 

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Zeitgenössiche Kunst

 

Weitere Werke von Max Bill

Max Bill

1908 Winterthur - 1994 Berlin


VAN HAM Kunstauktionen erzielte in der Auktion Moderner und Zeitgenössischer Kunst am 6. Juni 2007 für zwei frühe Gemälde Max Bills Spitzenergebnisse.


Biografie von Max Bill

Max Bill wurde am 22. Dezember 1908 in Winterthur geboren. Er studierte ab 1924 an der Kunstgewerbeschule in Zürich und von 1927 bis 1929 am Bauhaus in Dessau. Dort lernte er die führenden Köpfe der konstruktiven Malerei, Albers, Schlemmer und Moholy-Nagy, kennen. Seit 1929 lebte er in Zürich, wo er im selben Jahr seine erste Gemäldeausstellung hatte. 1932 lernte er Piet Mondrian kennen, dessen Einfluss für seine Arbeit entscheidend werden sollte. Bis 1936 war Bill Mitglied der Pariser Gruppe „Abstraction-Création". In seinen Grafiken und Malereien folgt Bill den Ideen der „Konkreten Kunst“. Seine Bilder entstehen ohne äußere Anlehnung an die Natur und nicht durch Abstraktion von der Natur. Für ihn soll Kunst aus den eigenen Gesetzmäßigkeiten und Mitteln entstehen. Seine Arbeiten sind stets wie durchdachte mathematische Konstruktionen angelegt. In „Fünfzehn Variationen über ein Thema“ (1935 bis 1938) führt er Farb- und Formvarianten zu einer konstruierten Regel aus. Das Bild „Konstruktion mit zehn Vierecken“ (1940) zeigt auf einem weißen Untergrund die drei Primärfarben und die Mischfarben erster Ordnung. Schwarze Balken durchkreuzen die Flächen exakt mittig.
Neben seinen Arbeiten als Maler betätigte sich Bill als Plastiker. Auch in seinen dreidimensionalen Arbeiten schuf er Variationen zu gesetzten Grundthemen. Objektivität soll die Rolle des Individualismus ablösen. Den Namen „Produktform“ prägte er für Gebrauchsgegenstände, an deren Entwurf er ab 1945 arbeitet. Bei der Planung der Hochschule für Gestaltung in Ulm, der er bis 1957 als Gründungsdirektor vorstand, beteiligt er sich als Architekt. Für die selbe Schule entwarf er den „Ulmer Hocker“, der ihn auch als Möbeldesigner bekannt gemacht hat.
Seiner künstlerische und gestalterische Arbeit untermauerte er wiederholt durch das Verfassen theoretischer Schriften. Unter anderem erschien 1946 „Von der abstrakten zur konkreten Kunst“ und 1952 die Schrift „Form“. Max Bill starb am 9. Dezember 1994 in Berlin. (Biographie aus Kunstmarkt.com)

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