295. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 2.12. 2010, Lot 424
"VENUS FLYTRAP"
1976/77. Feuergouache auf Leinwand. 170 x 120cm. Signiert, datiert und betitelt verso oben rechts: Piene(eingekreist) 76/77, "VENUS, FLYTRAP". Nochmals signiert, datiert und betitelt oben auf dem Keilrahmen.
Ergebnis: € 47.500 (Schätzpreis: € 10.000)
295. Auktion „Moderne u. Zeitgenöss. Kunst“, 2.12. 2010, Lot 424
"VENUS FLYTRAP"
1976/77. Feuergouache auf Leinwand. 170 x 120cm. Signiert, datiert und betitelt verso oben rechts: Piene(eingekreist) 76/77, "VENUS, FLYTRAP". Nochmals signiert, datiert und betitelt oben auf dem Keilrahmen.
Ergebnis: € 47.500 (Schätzpreis: € 10.000)
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Otto Piene
1928 Laasphe/Westfalen
VAN HAM Kunstauktionen erzielte für das signierte Werk von Otto Piene "VENUS FLYTRAP" bei der 295. Auktion 2010 einen Spitzenpreis.
Biografie von Otto Piene
"Feuer, Rauch und Licht sind Wirkungselemente in der Kunst Otto Pienes, die eng miteinander verbunden sind, parallele Medien für auf ein gemeinsames Ziel gerichtete Bemühungen. Gemeinsam sind ihnen das Elementare und Transindividuelle, die Objektiviation eines Wollens, das jetzt verstärkt und intensiviert auf eine Authentizität der künstlerischen Gestaltung gerichtet ist. Der Künstler selbst ist sich dieser Zusammenhänge durchaus bewusst, wenn er rückblickend im Jahr 1966 schreibt: 'Es ist schwer zu sagen, ob das Lichtballett sich aus den Rasterbildern entwickelte oder ob die Rasterbilder - und später Rauch- und Feuerbilder - das Lichtballett inspirierten[.]'. Es kann als sicher angenommen werden, dass sich aus den Rauchbildern sowie aus den Experimenten mit dem Lichtballett um 1961 die ersten durch Feuer verursachten Bilder entwickelten, die seitdem in zahlreichen Varianten und Modifikationen einen wichtigen Platz im Oeuvre von Piene behalten haben: nach 1972 als neue Feuerbilder und Feuergouachen, 1983 unter Verwendung der alten Raster bildenden Zero-Zeit.
Gleichbleibend ist über Jahrzehnte der spezifische Charakter, der das Werk sowohl mit Prozessen in der Natur wie auch mit der immanenten Logik des Oeuvres selbst verbindet. Bildformen wie Sonne und Blume in ihren vielen möglichen Konstellationen sind Beispiele für solche Verschränkungen." (Udo Kultermann, in: Aust.-Kat. Otto Piene - Retrospektive 1952-1996, Kunstmusem Düsseldorf im Ehrenhof, Köln 1996, S.27)
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