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277. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 27. Mai 2009
Ohne Titel. 1961. Schwamm, mit IKB pigmentiert. Ca. 5 x 5 x 4,5cm. 
Provenienz: 
Erworben im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung Yves Klein im Museum Haus Lange in Krefeld. 
Eine Bestätigung von Frau Tomma Wember, Krefeld, liegt vor.
Ergebnis: € 25.000 (Schätzpreis: € 20.000)

277. Auktion "Moderne und Zeitgenössische Kunst", 27. Mai 2009
Ohne Titel. 1961. Schwamm, mit IKB pigmentiert. Ca. 5 x 5 x 4,5cm. 
Provenienz: 
Erworben im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung Yves Klein im Museum Haus Lange in Krefeld. 
Eine Bestätigung von Frau Tomma Wember, Krefeld, liegt vor.
Ergebnis: € 25.000 (Schätzpreis: € 20.000)

 

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Zeitgenössiche Kunst

 

Weitere Werke von Yves Klein

Yves Klein

1928 Nizza - 1962


VAN HAM erzielt regelmäßig herausragende Preis für Werke von Yves Klein.


Biografie von Yves Klein

Dem 1928 geborenen französischen Künstler Yves Klein ging es in seiner künstlerischen Arbeit weniger um die Schaffung von Objekten als vielmehr um eine allgemeine Sensibilisierung, Entgrenzung und Befreiung.
Bereits ab 1947 beschäftigte er sich mit der Idee des Monochromen und schuf ab 1949 monochrome Bilder in verschiedenen Farben, nachdem er 1956 die spezielle Farbmischung seines IKB (International Klein Blue) – als Inkarnation des Kosmischen, Grenzenlosen und Universalen - entwickelt hatte. Um die verschiedensten Bereiche mit dieser Sensibilität zu durchtränken, wurden auch Gegenstände blau eingefärbt. So entstanden 1957 die ersten Schwammreliefs als Entwürfe für die Ausgestaltung des Gelsenkirchener Stadttheaters.
Des Weiteren experimentierte Klein mit Materialien und Techniken aller Art, präsentierte „leere Räume“ und schuf die Anthropometrien, Cosmogonien, Feuerbilder und vieles mehr, so dass er wegen der Fülle und Komplexität seiner Ideen von weit reichendem Einfluss auf die weitere Kunstentwicklung war.

1957 hatte Yves Klein seine erste Schwammskulptur geschaffen und auch bei der Realisation des Gelsenkirchener Theaters Schwämme für die Reliefs eingesetzt. 1959 stellte es in der Galerie Iris Clert in Paris einen 'Wald' von Schwämmen aus. Als absorbierendes Material waren die Schwämme für ihn "lebhaftes Zeichen der (.) angestrebten Durchdringung von Umwelt und Menschen. Während erstere durch das Bild des Waldes und den Hinweis auf die Natur betont wurde, erkennt man letztere [in der] anthropomorphen Erscheinung der Schwämme. Die Skulpturen sahen zwar aus wie Blumen oder Bäume, aber sie glichen auch Körpern. Durch ihre aufrechte Form hatten Ähnlichkeit mit menschlichen Figuren, und die Hohlräume und Öffnungen der eiförmigen Schwämme selbst erinnerten an Gesichtszüge und Körperformen (.). Die Schwämme waren also eine Ergänzung zu den monochromen Bildern und veranschaulichten den erfolgreichen Imprägnierungsprozess, standen aber auch als Phänomene für sich selbst." (Stich, Sidra: Yves Klein, Ostfildern 1994, S. 165). 

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