Achenbach Art Auction

Nach dem überaus erfolgreichen Auktionsreigen der Achenbach Art Auction im Sommer 2015 bei Van Ham, wird das Kölner Auktionshaus am 18. Juni 2016 nun auch die Kunstwerke von der Achenbach Art Consulting (AAC) versteigern. Die Liquidation der AAC - diese Gesellschaft gehört ebenfalls zu dem Firmenpool des Kunstberaters Helge Achenbach - wird durch den Anwalt Urs Breitsprecher betreut. Es handelt sich um Restbestände diverser Kunstwerke aus der Provenienz Achenbach und somit ist hier jetzt eine große und auch die die letzte Chance für Freunde zeitgenössischer Kunst daran zu partizipieren.

Unter den rund 240 Werken internationaler, zeitgenössischer Künstler befinden sich Gemälde, Photographien und Graphiken, zum Teil in raumfassenden Großformaten. In der Offerte befinden sich vier Bronzen von Jonathan Meese: die Arbeiten "Soldier of Fortune Noney" und "Soldier of Fortune Toni milk" von 2003, sowie der "Archeaoptereyx", ebenfalls von 2003, und die Bronze "Son" von 2004. Auch Thomas Struth, einer der bedeutendsten Fotografen der Gegenwart, ist mit drei Arbeiten vertreten, darunter seine Arbeit Paradise 20 (Bayrischer Wald) von 1999. Weitere bekannte Namen der Auktion sind Markus Lüpertz, Joseph Beuys, Hermann Nitsch, Sol Lewitt, A.R. Penck und Georg Baselitz.  

Konvolut mit Immendorff-Affen 

In Erweiterung und Ergänzung der erfolgreichen Achenbach Art Auction im vergangenen Sommer kommt nun, neben den Kunstwerken von der AAC, ein davon unabhängiges Konvolut von rund 50 Bronze-Affen des Düsseldorfer Künstlers Jörg Immendorff am 18. Juni zum Aufruf. Schon damals gab es einen wahrhaften Run auf die Affen, die auch nun wieder in den verschiedensten Größen und Motiven angeboten werden. Rechtzeitig zur Auktion wird das von dem Verlag Van Ham Art Publications herausgegebene Werkverzeichnis der Bronze-Affen Jörg Immendorffs zur Verfügung stehen.

Rückblick

Es war ein historischer Moment, kurz nachdem der letzte Hammer fiel, und Markus Eisenbeis die weißen Handschuhe überreicht wurden: Wenn alle Lose einer Auktion verkauft wurden, spricht die Auktionswelt von einem White Glove Sale.

Die Achenbach Art Auction war eine Versteigerung der Superlative: Mit rund 2.300 Werken der Achenbach Sammlung war es die größte Auktion Zeitgenössischer Kunst, die je in Deutschland stattgefunden hat, und verdeutlich das neue Profil VAN HAMs mit Schwerpunkt auf Zeitgenössische Kunst. Rekordverdächtig waren auch die Ausstellungsfläche von über 1.800 qm und der Auktionssaal mit einer Größe von 800 qm. Streckenweise waren mehr als 300 Bieter persönlich im Saal; insgesamt hatten sich rund 2.500 Bieter angemeldet, von denen rund zwei Drittel Neukunden waren. Fast 6.000 Gebote sind bereits im Vorfeld registriert worden, zahlreiche weitere Gebote kamen im Saal und über das Internet hinzu. Begleitet wurde dieses Spektakel von einem bislang nie dagewesenen Medieninteresse. Nach einem viertägigen Auktionsmarathon verzeichnet VAN HAM einen Gesamtumsatz von rund 9 Millionen Euro und damit die erfolgreichste Auktion in der Geschichte des Hauses.

An den Auktionstagen in Düsseldorf waren vor allem die Werkgruppen von Künstlern wie Heinz Mack, Markus Lüpertz und A.R. Penck heiß begehrt. Um die Bronzen von Jörg Immendorff gab es ausgiebige Bietgefechte, so dass VAN HAM für alle Affen neue Auktionsrekorde aufstellen konnte. Allen Unkenrufen zum Trotz wurde der Markt für Immendorffbronzen demnach nicht verunsichert, sondern auf ein neues Niveau gehoben. Die größte Überraschung der Achenbach Versteigerung gab es bei einem Werk von Joyce Pensato: Mit einem Ergebnis von 68.750 Euro wurde es zum teuersten Los in Düsseldorf. Zugleich stellte VAN HAM den neuen internationalen Auktionsrekord für diese Künstlerin auf, wobei der alte Rekord fast verdoppelt wurde.

Die Highlights der Achenbach Auktion in Köln fanden ebenfalls reißenden Absatz: mehr als 250 Saalbieter standen vor dem Auktionssaal Schlange, 15 Telefonisten waren durchgehend an den Apparaten in die ganze Welt verbunden. Gerhard Richter führt mit seinen Ergebnissen das Feld an: Alle drei angebotenen Arbeiten erzielten sechsstellige Ergebnisse, seine Arbeit vom 27.04.2008 wurde dabei zum teuersten Los der gesamten Auktion mit einem Ergebnis von 316.250 Euro. Auch das Leitmotiv der Auktion, Jörg Immendorffs "Komm Jörch wir gehen" fand für 288.750 Euro einen neuen Besitzer. Weitere herausragende Ergebnisse wurden für Imi Knoebels dreiteiliges Werk "Sandelholz" von 1997 erzielt: stolze 130.500 Euro kamen hier zusammen und Frank Stellas Assemblage von 1993 steigerte sich enorm auf ein Ergebnis von 123.750 Euro.

Mit einem Gesamtergebnis von rund 1.5 Mio. Euro knüpfte die Achenbach Art Auction XXL im September 2015 nahtlos an die erfolgreichen Achenbach-Versteigerungen im Juni 2015 an, so dass nun durch alle Achenbach-Auktionen eine Gesamtsumme von 10.5 Mio. Euro generiert wurde. Die Superlativen aus Juni wurden damit fortgesetzt, denn noch nie gab es so viele Großformate und Installationen in einer deutschen Auktion. Unter dem Motto "groß, größer, XXL" lockten die Installationen, Gemälde und Skulpturen trotz ihrer zum Teil ausladenden Formate ein großes Publikum an. Mit dieser dritten Achenbach Auktion wurde der Reigen der größten und umfangreichsten Versteigerung Zeitgenössischer Kunst über allen Erwartungen abgeschlossen.


Presse

Achenbach Art Auction - Part IV

Auktion: 18. Juni 2016

Achenbach Art Auction - XXL

Auktion: 30. September 2015

Achenbach Art Auction Köln

Auktion: 20. Juni 2015

Achenbach Art Auction Düsseldorf

Auktion: 17.-19. Juni 2015


Presseecho in Auswahl

Rheinische Post, 18. Juni 2015

"Achenbach-Auktion: REKORDERLÖS für die Affenbande"


Pressebericht

tagesschau, 17. Juni 2015

»Düsseldorf: Werke des inhaftierten Kunstberaters Achenbach werden versteigert«


Pressebericht

FAZ, 17. Juni 2015

»Viel Kunst für wenig Geld«


Pressebericht

Focus, 17. Juni 2015

»Alles muss raus: Achenbach-Auktion hat begonnen«


Pressebericht

FAZ, 15. Juni 2015

»Das wird ein Season Sale der sehr speziellen Art«


Pressebericht

WDR Lokalzeit aus Köln, 08. Juni 2015

»Achenbach-Versteigerung: Transport«


Pressebericht