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Van Ham Kunstauktionen - ein Familienunternehmen

1959 gründete die Kunsthistorikerin Carola van Ham in ihrer Heimatstadt Köln das Auktionshaus "Kunsthaus am Museum". Als erste Auktionatorin Europas führte sie die Tradition des Hauses Menna mit viel Optimismus, fundierten kunsthistorischen Kenntnissen und einem von ihrer Mutter, der ersten in Deutschland zugelassenen Börsenmaklerin, ererbten kaufmännischen Geschick fort.

1996 übernahm ihr Sohn Markus Eisenbeis die Geschäfte, nachdem er von 1989 bis 1991 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei Sal. Oppenheim in Köln, einer der führenden Privatbanken Europas, absolviert hatte. Die Chance auf eine Karriere in der Bank verwarf er zugunsten der unternehmerischen Freiräume im Auktionshaus. Von 1991 bis 1995 studierte er in Bonn und London Kunstgeschichte, Archäologie und BWL und sammelte gleichzeitig Erfahrungen bei Christie's in London sowie bei der Etude Jean-Louis Picard (heute: PIASA) in Paris.

Heute gehört VAN HAM zu den führenden Auktionshäusern in Deutschland. Die "Moderne Kunst" und Zeitgenössische Kunst" verzeichnet ein herausragendes Wachstum. Im Bereich der "Gemälde des 19. Jahrhunderts" ist VAN HAM umsatzstärkstes Haus in Deutschland, ebenfalls im Schmuckbereich; auch das Kunstgewerbe verzeichnet erstklassige Zuschläge.

VAN HAM führt 12 internationale Auktionen jährlich durch. Diese teilen sich auf in die Themengebiete "Moderne Kunst", "Zeitgenössische Kunst", Alte Kunst", Europäisches Kunstgewerbe und Schmuck" und "Teppiche". Die Auktionen werden von illustrierten Katalogen und Vorbesichtigungen begleitet und können im Internet eingesehen werden.

Einlieferungen zu den Auktionen sind jederzeit möglich. Die Experten des Hauses geben gerne kostenlose und marktgerechte Einschätzungen Ihrer Kunstwerke, die im Original oder anhand von Fotografien vorgestellt werden können. Um Sammlungen und Nachlässe zu bewerten, werden auch Hausbesuche angeboten.

 

 

VAN HAMs Abteilungen

Die Entwicklung des Hauses ging einher mit dem Ausbau der Abteilungen, die Markus Eisenbeis vehement voran getrieben hat. Im Jahr 2002 begann die Umstrukturierung der Abteilung "Moderne Kunst" und "Zeitgenössische Kunst" unter der Leitung des Kunsthistorikers Robert van den Valentyn. Innerhalb weniger Jahre konnte das internationale Team die Umsätze vervielfachen und gehört heute zu den führenden Ansprechpartnern in Deutschland. Heute ist die "Zeitgenössische Kunst" neuer Schwerpunkt des Hauses und steht gleichwertig neben den Bereichen "Alte Kunst" und "Europäisches Kunstgewerbe". Auch die Photographie hat sich seit 2000 schnell und erfolgreich etabliert.

 

 

Philosophie und Kompetenz

Der Weg zum heutigen Erfolg des Unternehmens ist die ausgewogene Ergänzung von Modernisierung und Internationalisierung auf der einen Seite und bewährter Traditionen auf der anderen Seite.

Das enge und vertrauensvolle Verhältnis zu den Sammlern sowie der intensive, persönliche Austausch mit Museen und Stiftungen bilden die Grundlage für erfolgreiche Auktionen. Großen Wert legt VAN HAM auf persönliche Beratung und persönlichen Service. Die engagierten Expertenteams sind bei Kunden im In- und Ausland hochgeschätzt und sichern das Vertrauen der Kunden auf Dauer. Ein Netzwerk aus internationalen Repräsentanzen sowie regelmäßige Expertentage in ganz Deutschland runden das Konzept erfolgreich ab. Die Kundenzeitschrift "Intern", die die Auktionshighlights präsentiert, ist aufgrund des hohen redaktionellen Anteils einzigartig in Deutschland.

 

Transparenz und Sicherheit

Gut aufbereitete Information und Transparenz sind Markus Eisenbeis besonders wichtig. Zentral ist hier die konsequente Einbeziehung des Internets als Grundlage für eine erfolgreiche internationale Ausrichtung. Weit reichende Informationen für Käufer und Verkäufer, die Abgabe von Geboten vom anderen Ende der Welt über das World Wide Web, eine umfassende Datenbank ("Bestes Archiv der Auktionshäuser", Weltkunst 2008), und die "Galerie der Rekorde" machen das Internet zur informativen Plattform.

Inzwischen treffen Kunden immer öfter ihre Kaufentscheidungen, abgesichert von Garantien, ohne je das Original gesehen zu haben. Durch die fortschreitende Internationalisierung durch das Internet wird der Markt für Sammler und Händler immer transparenter. Alle Objekte ab € 1.000 lässt VAN HAM durch das Art Loss Register, der weltweit größten privaten Datenbank für verlorene und gestohlene Kunst, auf Diebstahl und Beutekunst hin überprüfen, um die einwandfreie Provenienz von Kunstwerken sicher zu stellen.

Diese ganzheitlich professionelle und gleichsam vertrauensvolle Erscheinung des Unternehmens nach außen ist unerlässlich für ein erfolgreiches Konzept.

 

Der BDK und die "Datenbank kritischer Werke" 

Als Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Kunstversteigerer (BDK) vertritt Markus Eisenbeis die gemeinsamen Interessen der Auktionshäuser. Für den Verband macht er sich besonders stark im Kampf gegen Fälschungen, die den Markt verzerren. Vor fünf Jahren initiierte er die "Datenbank kritischer Werke", die dem Schutz vor Fälschungen dient. Solch eine Datenbank ist bislang international einzigartig. Der Aufbau der Datenbank erfolgt in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kunstnachlässen, Autoren von Werkverzeichnissen und Archiven, um für diese Datenbank ein solides Fundament zu schaffen. 

 

VAN HAM Art Publications

Eigene Akzente im Auktionsalltag setzt Markus Eisenbeis mit besonderem Engagement. Im publizistischen Bereich profilierte sich VAN HAM mit der Gründung des Verlags Van Ham Art Publications. Nach diversen voran gegangenen Publikationen, wie die Dokumentation über Fritz Klimsch, erschien 2008 das aufwändige und umfangreiche Werkverzeichnis der Gemälde von Karl Hofer (1878-1955) in drei Bänden. 2011 erscheint das Werkverzeichnis der Aquarelle und Zeichnungen. Solide Forschungsarbeit, wie sie dem Autor des Werkverzeichnisses Karl Bernhard Wohlert hier gelungen ist, ist die wissenschaftliche Basis für Auktionshäuser und für ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Käufer und Verkäufer, Kunstbesitzer und Kunsterwerber. Diese Grundlagenforschung, in Kombination mit der langjährigen Erfahrung der Experten bei VAN HAM, ist ein wichtiger Beitrag für Wissenschaft und Kunstmarkt.

 

Förderung junger Kunsthistoriker

Bei VAN HAM ist die Förderung junger Kunsthistoriker ein wichtiger Bestandteil. Neben dem üblichen Angebot von Praktika und Volontariaten, bietet VAN HAM Ausbildungsplätze als "Einzelhandelskaufmann/frau im Kunsthandel" und Fortbildungsseminare an. Als von der Industrie- und Handelskammer zu Köln öffentlich bestellter und vereidigter Versteigerer für Kunst und Antiquitäten sitzt Markus Eisenbeis im Prüfungsausschuss und hält regelmäßig Gastvorträge an Universitäten, um den Nachwuchs zu fördern.

 

Mitgliedschaften

Das Auktionshaus VAN HAM

Das Auktionshaus VAN HAM wurde 1959 von Carola van Ham gegründet. 37 Jahre später übernahm ihr Sohn Markus Eisenbeis die Geschäfte. Durch das Zusammentreffen verschiedener Fertigkeiten, den Erhalt bewährter Tradition und vorausschauende Modernisierung führte er VAN HAM zu einem der führenden Auktionshäuser in Deutschland.