Alfonso Hüppi

1935 Freiburg i. BR.

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Biografie Alfonso Hüppi

Der Objektkünstler und Zeichner Alfonso Hüppi, 1935 geboren in Freiburg im Breisgau, zählt zu den wichtigsten Vertretern der Nachkriegsavantgarde und Postmoderne.

 

Aufgewachsen in der Schweiz absolviert er von 1950 bis 1954 eine Ausbildung als Silberschmied in Luzern. 1958 und 1959 bereist Hüppi alleine Südeuropa und den Mittleren Osten. Es folgt sein Studium der Bildhauerei an der Kunst- und Werkschule in Pforzheim sowie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, wo er 1961 bis 1964 als Dozent tätig ist. Von 1964 bis 1968 ist er Mitarbeiter an der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden.

 

Seit den 1960er Jahren stellt Alfonso Hüppi regelmäßig aus und nimmt an der documenta 5 (1972) und 6 (1977) teil.

 

Von 1974 bis 1999 unterrichtet er als Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und unternimmt internationale Studienreisen. 1974 erhält Hüppi den Berlin-Preis der Akademie der Künste, deren Mitglied er seit 1993 ist. Von 1998 bis 2017 organisiert er mit Erwin Gebert "Etaneno - Museum im Busch" in Namibia. Die Familie Hüppi, die in Baden-Baden lebt, zählt zu den prominenten Künstlerfamilien der Gegenwart.

 

Das Werk von Alfonso Hüppi ist zwischen dem surrealistischen Humor von André Thomkins und der konkreten Ästhetik von Max Bill anzusiedeln. In seinen Holzobjekten und Papierarbeiten zeigt sich eine selbstreflexive Arbeit am Bildbegriff, die in ihrer spröden Sinnlichkeit Formexperimente zwischen Abstraktion und Figuration in einer Bricolage-Ästhetik darstellen.

 

Der schriftliche Vorlass befindet sich seit 2012 in der Akademie der Künste in Berlin.


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Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Alfonso Hüppi:

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