Alfred Manessier

1911 Somme/Frankreich - 1993 Orléans

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Biografie Alfred Manessier

Französischer Maler. Studium an der Kunstakademie Amiens, ab 1931 in Paris an der Ecole des Beaux-Arts (Architektur), danach gelangte er zur Malerei und orientierte sich an Eugène Delacroix, Francisco Goya und Rembrandt, später beeinflusst durch Henri Matisse und Fernand Léger. Über Kubismus und Surrealismus fand Manessier ab 1943 zur abstrakten Malerei (z.B. Pilger in Emmaus, 1944, Paris, Musée national d'Art moderne). Manessier gilt seitdem (besonders nach dem Tode Georges Rouaults) als bedeutendster Vertreter der französischen lyrisch-abstrakten Malerei. Er wurde v.a. bekannt durch seine abstrakten Farbglasfenster für Kirchen (u.a. Les Bréseux/Doubs, 1948; Allerheiligenkirche, Basel, 1952; Krypta des Essener Münsters, 1959; St. Gereon, Köln, 1964). Manessier schuf auch Entwürfe für sakrale Tapisserien.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Alfred Manessier:

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