August Macke

1887 Meschede - 1914 Perthes-les-Hurlus

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Biografie August Macke

Deutscher Maler. Studium: ab 1904 Kunstakademie Düsseldorf, wechselt 1906 nach Berlin zu Lovis Corinth, bricht aber ab und schult sich autodidaktisch an Arnold Böcklin. 1907 erstmals in Paris, wo ihn Manet und Van Gogh beeindrucken. Später kommen Einflüsse von Fauvismus, Kubismus, Futurismus und Matisse hinzu. 1909 auf der Hochzeitsreise erneut in Paris. Anschließend Ansiedlung am Tegernsee; Freundschaft mit Franz Marc. 1910 Umzug nach Bonn, bleibt den Münchner Malern eng verbunden und beteiligt sich am Blauen Reiter. 1912 neue Impulse durch Reise mit Marc zu Robert Delaunay nach Paris.

Während der 1914 zusammen mit Paul Klee und Louis Moillet unternommenen Tunis-Reise fertigt er Hunderte von Aquarellen und Zeichnungen an, aus denen 36 Gemälde hervorgehen. Noch im selben Jahr fällt er im 1. Weltkrieg. - Heitere Bilder mit leuchtenden, deutlich voneinander abgegrenzten Farben, einem klaren Bildaufbau und reduzierten Formen. In der Wahl seiner Sujets (Spaziergänger, elegante Damen, Zoobilder, Kinder in freier Landschaft) unterscheidet er sich von den anderen Expressionisten, indem er eine harmonische, bürgerliche Welt ohne politische und soziale Probleme zeigt.
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von August Macke:

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