Bill Viola

1951 New York

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Biografie Bill Viola

Amerikanischer Videokünstler. Studium: bis 1973 Syracuse University, Syracuse, New York. Anschließend als Videotechniker tätig; 1973-80 Mitglied des Rainforest-Ensembles des Komponisten David Tudor. 1976-83 Artist in Residence des Fernsehsenders WNET, New York. Ab 1983 Lehrauftrag am California Institute of the Arts, Valencia. 1998 Forschungsstipendium am Getty Research Institut, Los Angeles. 2000 Mitglied der American Academy of Arts and Letters; 2011 Praemium Imperiale, Tokio. - Violas Videoarbeiten untersuchen Phänomene menschlicher Wahrnehmung und thematisieren Erfahrungen von Geburt, Tod, Emotionen und Spiritualität. Dabei arbeitet er häufig mit der Gegenüberstellung von Gegensätzen (Leben-Tod, Licht-Dunkel). Durch den Einsatz einer extremen Slow-Motion-Technik erhalten die Videos eine gleichsam malerische Qualität. 2004 ist er mit Videoarbeiten an der Neuinszenierung der Wagneroper Tristan und Isolde beteiligt, 2007 präsentiert er Ocean without a Shore auf der Biennale in Venedig.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Bill Viola:

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